Renor
8th August 2000, 01:42
"Der Abend graute. Noch berührte die Sonne den Horizont nicht, doch immer nähre rückte die Stelle. Rot gefärbt trat sie zur Spitze, eines Berges, oben, zu Mons. Müde sass er gebückt in seiner Stube und schrieb. Er kritzelte eine letzte Nachricht, die Letzte.
Noch war es nicht zu spät. Der Herrscher hatte sein Pferd genommen, um die Wälder zu durchreiten und frische Luft zu erheischen. In seinem Ratssaal sassen Tag und Nacht Berater die nach einer Lösung suchten, doch sahen sie keine. Der Zwiespalt zwischen Nachsichtigkeit und strengem Handeln. Schliesslich kamen sie zum Schluss: Strenges Handeln muss angebracht sein, oder der König verliert seinen Kopf.
Der Abend begann. Kühl wurde es und die Reiter zogen sich die Mäntel um. Am Fusse des Berges, auf dem das kleine Dörflein Kein Namen ruht, hatten sich die Truppen unter Totila gesammelt, und begaben sich gen Westeingang. Da rasselte plötzlich ein Bote an und überbrachte die ersehnte Nachricht, den Angriffsbefehl. Einene einzigen Ansturm benötigte das Dorf, da sahen die Mannen Totilas, dass nur eben 4 Siedler das Dorf bewohnen. Jene vier Siedler sollten keinen Aufstand mehr machen, so befahl der Held, und die vier Köpfe rollten in die karge Bergwiese.
Als vom Berge her ein Siegesgeschrei zu hören war, stürmte Cota das Dorf im Süden von. Stonebridge, das Bergdorf. Keine Garnison wartete darauf, getötet zu werden. Es ging lange. Viele Siedler wehrten sich verzweifelt. Cotas Mannen hatten Schwierigkeiten mit den Schwertern, die sich in den Leichen verhängten. Zwei Reiter stürzten sogar zu Pferde, kämpften jedoch tapfer weiter. Nachdem das Blut von annähernd einhundert Siedler den Boden tränkte, begab sich Cota zurück nach Ager, wo seine Soldaten und er selbst geheilt wurden. Die Stonebridge jedoch war noch nicht gebrochen. Ein paar wenige Siedler hatten sich Gabeln geholt und waren in den östlichen Teil des Dorfes geflüchtet. Noch hatten sie Gnadenfrist, doch wird auch sie bald ablaufen.
Als der Unkenruf vom Berg hirab erklungen war, stürzten sich Plotan und sein Recken auf Seagate, das Dorf am Fusse des Berges zu Stonebridge. Mutig schlugen sie auf die kleine Garnison nieder. Aber sie schienen nicht nachzugeben, doch stürzte schon Cota in die Menge. Er hatte sich von Berg hinab auf den Weg nach Seagate gemacht, um dort die Garnison zu vernichten. Eine Garnison war wichtiger, als ein kleines Siedlertrüppchen, das sich nicht einmal traute, einen Schritt aus dem Dorf zu machen. Nicht viel später kam Alucorab dazu. Er holte die Verletzten vom Schlachtfeld und kehrte mit frisch verheilten zurück. Nicht lange schien Seagate Widerstand leisten zu können. Schon nach weniger als zehn Anstürmen fiel das Dorf.
Die gesamten Truppen bewegten sich nun zur Hauptstadt des Reiches. Nach Stalingrad. Verzweifelt wehrte sich zuerst der Held Ceval Martinez, ehe Plotan ihn eigenhändig erschlug. Vom Norden her waren nun auch die Soldaten Totilas angekommen und gemeinsam wurde die Garnison dezimiert. Doch bevor alle Soldaten getöten waren, sanken die Helden Transfluvias erschöpft zu Boden und waren unfähig, noch weiter ihre Soldaten zu führen. Zusammen hoben sie einen kleineren Wall aus und errichteten ein Lager zur Belagerung Stalingrads.
Im Süden war plötzlich ebenfalls Kriegsgeschrei zu hören. Die Helden Sir Havoc's stürmten Last Hope, die wahrlich letzte Hoffnung für den unehrenwerten Herrscher jenes Reiches. Er war mit wenigen Reitern knapp dem Angriff auf Stalingrad entgangen.
Zerak eröffnete den Kampf. Die Feste Last Hope schien mehr als vier dutzend Soldaten aufzuweisen, was jedoch masslos übertrieben war. Nach erbitterten Angriffen von Zerak, fiel die Gesamte Garnison. Als der eine Söldner Saxons dazueilte, fiel Last Hope innert weniger Augenblicke.
Kaum hatte der Söldner und seine Mannen das Dorf ausgeraubt, ritten sie, mit neuen, kräftigen Reitern gen Norden, um das Häufchen der überlebenden Siedler des Bergdorfes Stonebridge aufzureiben. Hier, in diesem Dorf fand auch der Herrscher sein Ende. Gahm Cerama, der Reiterin Transflivias, war es vergönnt, den König zum Kampf herausuzfordern, denn dieser König war keinem anderen würdig. Gnadenlos kämpfte Cerama und schlug ihm schon nach kurzer Zeit die Beine ab, und schluchzend kroch der Herrscher zu ihren Füssen, ehe er zusammenbrach und Cerama ihm das Schwert ins Herz wuchtete.
Zerak, Apron und der zweite Söldner waren in dieser Zeit nach Stalingrad geeilt, um die Transfluv'schen Truppen zu unterstützen. Die Garnison war binnen weniger Augenblicke niedergerungen und die letze Bastion zerstört.
Er hatte das Ultimatum nicht eingehalten."
Ein unbekannter Sagenschreiber in einer Nebenstrasse von Planities.
Noch war es nicht zu spät. Der Herrscher hatte sein Pferd genommen, um die Wälder zu durchreiten und frische Luft zu erheischen. In seinem Ratssaal sassen Tag und Nacht Berater die nach einer Lösung suchten, doch sahen sie keine. Der Zwiespalt zwischen Nachsichtigkeit und strengem Handeln. Schliesslich kamen sie zum Schluss: Strenges Handeln muss angebracht sein, oder der König verliert seinen Kopf.
Der Abend begann. Kühl wurde es und die Reiter zogen sich die Mäntel um. Am Fusse des Berges, auf dem das kleine Dörflein Kein Namen ruht, hatten sich die Truppen unter Totila gesammelt, und begaben sich gen Westeingang. Da rasselte plötzlich ein Bote an und überbrachte die ersehnte Nachricht, den Angriffsbefehl. Einene einzigen Ansturm benötigte das Dorf, da sahen die Mannen Totilas, dass nur eben 4 Siedler das Dorf bewohnen. Jene vier Siedler sollten keinen Aufstand mehr machen, so befahl der Held, und die vier Köpfe rollten in die karge Bergwiese.
Als vom Berge her ein Siegesgeschrei zu hören war, stürmte Cota das Dorf im Süden von. Stonebridge, das Bergdorf. Keine Garnison wartete darauf, getötet zu werden. Es ging lange. Viele Siedler wehrten sich verzweifelt. Cotas Mannen hatten Schwierigkeiten mit den Schwertern, die sich in den Leichen verhängten. Zwei Reiter stürzten sogar zu Pferde, kämpften jedoch tapfer weiter. Nachdem das Blut von annähernd einhundert Siedler den Boden tränkte, begab sich Cota zurück nach Ager, wo seine Soldaten und er selbst geheilt wurden. Die Stonebridge jedoch war noch nicht gebrochen. Ein paar wenige Siedler hatten sich Gabeln geholt und waren in den östlichen Teil des Dorfes geflüchtet. Noch hatten sie Gnadenfrist, doch wird auch sie bald ablaufen.
Als der Unkenruf vom Berg hirab erklungen war, stürzten sich Plotan und sein Recken auf Seagate, das Dorf am Fusse des Berges zu Stonebridge. Mutig schlugen sie auf die kleine Garnison nieder. Aber sie schienen nicht nachzugeben, doch stürzte schon Cota in die Menge. Er hatte sich von Berg hinab auf den Weg nach Seagate gemacht, um dort die Garnison zu vernichten. Eine Garnison war wichtiger, als ein kleines Siedlertrüppchen, das sich nicht einmal traute, einen Schritt aus dem Dorf zu machen. Nicht viel später kam Alucorab dazu. Er holte die Verletzten vom Schlachtfeld und kehrte mit frisch verheilten zurück. Nicht lange schien Seagate Widerstand leisten zu können. Schon nach weniger als zehn Anstürmen fiel das Dorf.
Die gesamten Truppen bewegten sich nun zur Hauptstadt des Reiches. Nach Stalingrad. Verzweifelt wehrte sich zuerst der Held Ceval Martinez, ehe Plotan ihn eigenhändig erschlug. Vom Norden her waren nun auch die Soldaten Totilas angekommen und gemeinsam wurde die Garnison dezimiert. Doch bevor alle Soldaten getöten waren, sanken die Helden Transfluvias erschöpft zu Boden und waren unfähig, noch weiter ihre Soldaten zu führen. Zusammen hoben sie einen kleineren Wall aus und errichteten ein Lager zur Belagerung Stalingrads.
Im Süden war plötzlich ebenfalls Kriegsgeschrei zu hören. Die Helden Sir Havoc's stürmten Last Hope, die wahrlich letzte Hoffnung für den unehrenwerten Herrscher jenes Reiches. Er war mit wenigen Reitern knapp dem Angriff auf Stalingrad entgangen.
Zerak eröffnete den Kampf. Die Feste Last Hope schien mehr als vier dutzend Soldaten aufzuweisen, was jedoch masslos übertrieben war. Nach erbitterten Angriffen von Zerak, fiel die Gesamte Garnison. Als der eine Söldner Saxons dazueilte, fiel Last Hope innert weniger Augenblicke.
Kaum hatte der Söldner und seine Mannen das Dorf ausgeraubt, ritten sie, mit neuen, kräftigen Reitern gen Norden, um das Häufchen der überlebenden Siedler des Bergdorfes Stonebridge aufzureiben. Hier, in diesem Dorf fand auch der Herrscher sein Ende. Gahm Cerama, der Reiterin Transflivias, war es vergönnt, den König zum Kampf herausuzfordern, denn dieser König war keinem anderen würdig. Gnadenlos kämpfte Cerama und schlug ihm schon nach kurzer Zeit die Beine ab, und schluchzend kroch der Herrscher zu ihren Füssen, ehe er zusammenbrach und Cerama ihm das Schwert ins Herz wuchtete.
Zerak, Apron und der zweite Söldner waren in dieser Zeit nach Stalingrad geeilt, um die Transfluv'schen Truppen zu unterstützen. Die Garnison war binnen weniger Augenblicke niedergerungen und die letze Bastion zerstört.
Er hatte das Ultimatum nicht eingehalten."
Ein unbekannter Sagenschreiber in einer Nebenstrasse von Planities.