Vollständige Version anzeigen : Die erste Begegnung
Adular
10th December 2003, 12:39
Hallo zusammen,
damit hier im Rollenspielforum auch mal was los ist dachte ich, ich starte mal ein kleines Experiment. Mal schauen was bei rauskommt..
Ich denke mir das so:
Ich erzähle eine Geschichte aus der Perspektive meines Charakters und wer dabeisein will erzählte einfach seine Handlungsweise aus der Sicht seines Charakters.
Beisp.: Ich: Ich ging auf den Fremden zu und sagte:“Hallo“.
Ihr: Er kam auf mich zu und sagte:“Hallo“. Ich dachte: „Was der wohl will..“.
usw.
Schwere Tropfen vielen herab, aus einem düsteren und Wolkenverhangenen Himmel. Ich zog den Mantel noch enger um mich und die Kapuze noch tiefer ins Gesicht. Irgendwie passte der Himmel zu meinen Vorahnungen. Konnte das alles noch Zufall sein? Der Norden Alrions war ja dafür bekannt das es hier etwas rauer und unfreundlicher zuging als an der Küste, aber nun war ja seit Monaten keine Besserung eingetreten. Auch schien mir weniger fahrendes Volk als sonst unterwegs zu sein, als ob die Düsternis sich jetzt auch auf die Bürger niederschlägt. Da!
Endlich ein Licht in der Ferne. Der finstere Wald der nun schon seit Tagen meinen Weg säumt ist auch nicht dazu geeignet mir mehr Hoffnung zu geben. Doch das Glück scheint mir hold und es handelt sich tatsächlich um eine Taverne. Durch das ewig herschende Zwielicht ist es schwer die Stunde auszumachen aber ich hoffe ich treffe dort ein paar Gesellen von dem Schlag wie ich sie für mein Vorhaben brauche. Die Stimmen die mir entgegenschlagen lassen mich hoffen!
Stille! Gespannt mußtern mich die Anwesenden. Es scheint wohl doch später als vermutet zu sein das mein Auftauchen sie so in erstaunen versetzt, oder liegt es etwa an meiner Erscheinung. Ein Blick auf meine Kleidung läßt mich eher auf letzteres tippen. Dem dunkelbraunen Filzmantel sieht man die letzte Nacht im Freien noch sehr gut an. Auch mein grünes Wams hat schon bessere Zeiten erlebt und der deutlich zu hervorstehende Schwertknauf dient auch nicht gerade ihrer Beruhigung. Wann war eigentlich mein letztes Bad?! Nun gut, dann hing es nun wohl von meinem Auftritt ab! Ich straffte die Schultern und ging mit einem ruhigen Blick in die Runde zu einem der noch unbestzten Tische im hinteren Bereich. Dort löste ich meine Schwertgurt und lehnte die Waffe gegen die Wand. Dann setzte ich mich.
Der Wirt war der erste der sich aus seiner Erstarrung löste. Er kam zu mir herüber und fragte mit dröhnender Stimme: „Was begehrt ihr Fremder? Es kommt nicht oft vor das sich zu dieser Stunde noch Leute zu uns verirren und wenn so haben sie meist einen Grund den Tag zu meiden. Oder gehört ihr gar zu Plunketts Männern! Dann laßt euch sagen..“ „Ist das eure Art Gastfreundschaft zu zeigen? Mein Weg war lang und der Durst ist entsprechend groß! Wenn ich es hier aber mit einer Horde zähneklappernder Waschweiber zu tun habe, die sich lieber hinter den Rockzipfeln ihrer Mütter verkrichen als einem Fremden zu nah zu kommen, so braucht ihr euch nicht lange zu fürchten, denn ich verschwinde gleich wieder! Sind hier aber echte Kerle anwesend“ und dabei erhob ich meine Stimme so das auch der letzte mich verstehen konnte,und ließ meinen Mantel über meine Lehne fallen „die einem gut gefüllten Humpen in Gesellschaft nicht abgeneigt sind, so mögen sie nur Aufstehen sich zu mir setzten. Durstig ist noch niemand von Adulars Tisch gegangen!“
Feanor
10th December 2003, 16:07
Ein Mann von seltener Gradlinigkeit, der da die Taverne betreten hatte, vielleicht war er es wert, dass man sich zu ihm setzte. Es gibt nicht viele, die bei diesem, wie im Norden üblich, schlechtem Wetter, alleine durch Alirion zogen.
Wie er die Sonnigen Weiten der Palthurebene vermisste.
Aber alleine konnt er seinen Auftrag im Norden nicht erledigen, und so zog er seien dunkelblauen Umhang fester um sich und setzte sich an den Tisch Adulars.
"Nicht alle hier sind Rückgradlose Idioten die bei jedem Regentropfen die Götter um Hilfe anflehen. Wobei diese hier im Norden sehr verbreitet zu sein scheinen. Ihr sagtet ihr zahlt das Bier? Dann erzählt was euch spät abends durch die Wildnis treibt, sodass ihr nicht mit einer Karavane oder zumindest zu Pferde unterwegs seit?
Der Sumpf ist gefährlich."
Samoobrona
10th December 2003, 17:36
Nachts jagdt man am besten hat er gesagt, Darakas kannst du dann auch alleine erlegen! So ein Witzbold, Möchtegernjäger. Wie soll im Dunkeln ein Pfeil ein Ziel finden? Noch nicht einmal ein Kiru lässt sich in dieser Dunkelheit ausmachen. Aber was ist das regt sich da nicht etwas?
Huscht da nicht etwas durchs Gebüsch? Ist das ein Mantel? Oder doch nur der Wind? Hinterher, nimm deinen Bogen und dann Hinterher! Oder willst du weitere Zwei Stunden alleine im Dunkeln im Gebüsch liegen? Was besseres wirst du nicht kriegen, auch wenns nur ein Strauchdieb ist, der auf dem Acker Kartoffeln klauen war. Noch zwei Meter dann müsstest du ihn wieder sehen, schneller, schneller. Aber bleib in Deckung, noch soll er dich nicht sehen. Es ist zumindest kein Tier und kein Strauchdieb, es ist ein Mann der ziemlich aufrecht gehend sich der Taverne nähert. Egal wer er ist, ich packe jetzt meinen Bogen weg, und geh eine Runde trinken!
So, jetzt ist er drin, dann mal nichts wie hinterher. Es ist verdammt
Kalt hier im Norden.
Dort steht er! Redet mit irgenjemanden. Naja egal, erst mal her mit nem Bier, am Tisch neben ihm ist noch ein Platzt frei, mal gucken was dass für ein Typ ist der mich hier reingelockt hat......
Adular
10th December 2003, 18:16
Meine Worte schienen einige von ihnen Beeindruckt, die meisten jedoch geängstigt zu haben. Einer von den mutigeren erhob sich und kam auf mich zu. Seinem Äußeren nach kommt er aus sonnigeren Gefilden. Auch wenn das anhaltend schlechte Wetter ihn blaßer hat werden lassen, so ist der dunklere Teint seiner Haut nicht zu übersehen.
"Ja! Das Bier geht auf mich, wenn ihr jedoch die Freundlichkeit besäßet mir zu sagen mit wem ich hier trinke, dann will ich gerne dem Wirt bescheid geben." Ich grinste ihn an. "Vielleicht merken dann auch noch ein paar der anderen "Idioten" das meine Gesellschaft niemanden umbringt."
Feanor
10th December 2003, 18:27
"Curuvíen nennt man mich, Wanderer. Was die Bewohner des Nordens angeht, würde ich mich ihren Mutes nicht sicher sein.
In der Zeit die ich hier verbringe habe ich gemerkt, dass sie abgestumpft sind, sie haben Angst vor allem, doch trotzdem sind sie unvorsichtig."
Plötzlich begann ich zu flüstern: " Sahet ihr denn Mann, der euch folgtet? Nun sitzt er dort am Tisch und beäugt euch mißtrauig.
Ein Gesicht hat er, von dem man sich nichts gutes Verheißen kann.
Kennt ihr ihn? Ist er vielleicht ein alter Feind?"
Adular
10th December 2003, 21:36
Aus den Augenwinkeln musterte ich den Fremden, den Curuvien mir gezeigt hatte. Nein er war keiner von ihnen. Aber auch niemand denn ich kannte. Flüsternd erwiderte ich: „Nein zu meinen Feinden gehört er nicht!“ und in Gedanken ergänzte ich „aber auch nicht zu meinen Freunden. Noch nicht..
Mit deutlich lauterer Stimme fuhr ich fort: „Dann werd ich euch auch so nennen, Curuvien. Aber was red ich. HERR WIRT! Von Gastfreundschaft versteht er ja nicht viel, aber vielleicht kann er uns ja mal den Inhalt seiner Fässer vorführen.“ Ein wenig amüsiert beobachtete ich die Hast, mit der meiner Aufforderung nachgekommen wurde.
Während wir auf unsere Bier warteten nahm ich den Fremden am Nebentisch noch mal genauer in Augenschein. Was wollte er? Noch schien sein Interesse nur seinem Krug zu gelten, oder belauschte er uns? Nun die Zeit wird es ans Licht bringen.
„Wie ihr bereits bemerkt habt, reist es sich allein doch sehr beschwerlich.“ Ich sprach nun mit gesenkter Stimme, doch unsere Nachbar müsste jedes Wort verstehen. „Auch wenn ich mich meiner Haut wohl zu wehren weiß, so freut man sich doch über jede Klinge an seiner Seite. Daher mein später auftritt. Aber sagt, welche Begleitung habt ihr auf eurer Reise? Verzeiht meine Offenheit aber ihr seht nicht aus als stammt ihr von hier.“
Torus
10th December 2003, 23:07
„Das war ein langer und anstrengender Tag", dachte Neirlis, seines Zeichens Söldner, "nun bin ich schon so viele Monde hier im rauen Norden unterwegs, fern meiner südlichen Heimat und hatte immernoch keinen Erfolg..." Er nahm einen kräftigen Schluck aus seinem Krug Bier und sah umher.
Die Taverne war erstaunlich voll zu so später Stunde und es waren einige finster aussehende Gesellen in einer dunkleren Ecke zu erkennen. Doch er musste sofort wieder an seinen Auftrag denken... "wenn ich doch nur endlich einen finden würde", dachte er und rieb seinen langsam grau werdenden Bart, „auch die Hinweise dieses seltsamen Geschöpfs, das ich gestern traf haben mir kaum geholfen. Vielleicht werde ich nie einen finden. EINEN ....“
In dem Moment öffnete sich die Tavernentür und ein Mann trat ein, er sah etwas mitgenommen aus in seinem vom Waldboden grünen Filzmantel, doch er schien von kräftiger Statur zu sein und machte einen entschlossenen Eindruck.
Neirlis beobachtete das folgende Geschehen gespannt und entschloss sich als er sah, dass sich bereits ein Mann zu Adular gesellte auch auf das Angebot einzugehen. Er stand auf, für einen kurzen Moment sah man sein edles Bastardschwert an seiner Hüfte aufblitzen, doch dann legte sich sein Umhang darüber. Er ging auf den Tisch zu und setzte sich zu den anderen beiden...
Feanor
11th December 2003, 09:22
"Ich war mitglied einer größeren Gruppe, mit der wir den Sedat durchquerten, doch sie waren..."
Ein weiterer Mann geselte sich zu ihnen.
"Oho, es gibt noch jemanden, der nicht wie ein verschrecktes Pelwok flieht wenn jemand laut hustet? Doch wie zu erwarten kommt auch ihr nicht hier aus dem Norden. wenn ich raten müsste würde ich, anhand eures Ganges, Südlicher Strand tippen?
Was macht ihr hier oben im Norden?
Adular
11th December 2003, 13:18
Curuvien begann gerade etwas über sich zu erzählen, da bemerkte ich wie sich einer der Anwesenden erhob und auf uns zukam. Auch ihm sah man an das er nicht aus dieser Gegend stammte. Seine Klinge, welche kurz beim näherkommen zu sehen war, zeigte deutlich, das er kein harmloser Zeitgenosse war. „Bevor wir euch mit weiteren fragen löchern, sei euch versichert: Meine Einladung gilt natürlich auch für euch!“ Der Wirt schien den Wink verstanden zu haben den er brachte gerade drei gut gefüllte Humpen. Dann blieb er jedoch ein wenig unschlüssig stehen und schaute mich fast flehentlich an. Lachend gab ich ihm die drei Münzen und er verschwand erleichtert hinter seiner Theke.
„Nun, auf die Gesundheit! Ich glaube Fremder, Curuvien hier hat euch eine Frage gestellt!“
Torus
11th December 2003, 13:54
"Seid gegrüßt, Adular und Curuvien, ich danke für euer Angebot. Mir wurde hier nicht viel Freundlichkeit entgegengebracht in letzter Zeit, ob dies nun mit meiner Heimat zusammenhängt oder mit mir weiß ich nicht sicher..." sagte Neirlis und nahm dankend den großen Krug entgegen der ihm gereicht wurde. "Ich bin hier im Norden weil ich einen wichtigen Auftrag auszuführen habe. Doch darüber möchte ich erst sprechen wenn ihm mir sicher bin, dass man euch trauen kann!" Er grinste die beiden an.
"Doch, sprecht, Curuvien was wolltet Ihr sagen als ich Euch unterbrach?" Neugierig sah er ihn an und auch Adular schien ihm aufmerksam zuzuhören...
Teeka
11th December 2003, 15:09
Die Steine knirschten unter den Hufen meines Pferdes, als ich es auf die Taverne zuführte. Aus der Taverne drang ein helles Licht und die Geräusche liesen mich auf eine Große Gesellschaft schließen und sowas zu sehr später Stunde.
Als ich vor der Taverne ankam, stürzte sofort ein Stallbursche aus dem Schatten der Ställe und versorgte mein Pferd.
Sofort mache ich mich auf den Weg zur Tür, habe die Klinke schon in der Hand, als ich plötzlich ein leises Scharren hinter mir im Wald höre. Vorsichtig drehe ich mich um und blicke in die Augen eines großen Pelwoks mit einigen kleinen Pelwoks im Rücken. In Windeseile ziehe ich mein Schwert und schlage dem größten Pelwok mit einem Streuich den Kopf ab und sofort verschwinden die anderen sichtlich verschreckt im dunkelen Wald.
Das Schwert, ein edles Stück aus den Schmieden der Zwerge aus Übersee, stecke ich behutsam in die Scheide und betrete die Schenke, nachdem ich meinen Umhang wieder gerichtet habe.
Sofort schlägt mir ein Schwall angenehmer, warmer Luft entgegen und ich sehe das die Geräusche die Stimmung der Schenke nur sehr schwach nach außen hin wiederspieglen.
Sehr verschiedene Leute sitzen in der Taverne und unterhalten sich,lachen, singen, oder trinken ihr Bier!
Erschöpft lasse ich mich auf einen freien Stuhl fallen und bestelle ein kräftiges Bier!
Taranis
11th December 2003, 16:05
... Lightidus, Söldner im Auftrag der Schülerschaft der Szas' Khar,
beäugt misstrauisch das seltsame Treiben im Schanksaal der Taverne. Er selber sitzt abseits in einer dunklen Ecke allein. Schon lange nicht mehr wagt es jemand sich an seinen Tisch zu setzen. Die einfachen Bauern in den Tavernen meiden seine Gesellschaft.
Seit vielen Monden schon trägt er über seiner Rüstung die Kutte der Schülerschaft mit dem aufgesticktem Herrschaftszeichen des Schüler Taranis. Nachdem er in den ersten Wochen unter seinem Dienstherr die Lehren der Szas' Khar empfing, beorderte Taranis ihn in die Wälder, Sümpfe und Gebirge des Nordens. Dort streift er seitdem fast ununterbrochen umher, um den "Nordfrieden" zu sichern und grässliche Bärenmonster, Grondare genannt aufzustöbern. Gelegentlich verirrt sich ein mutiger Scherge des Räuberhauptmann Plunkett in die nördlichen Siedlungsgebiete Alirions. Dann beteiligt sich Lightidus zusammen mit den anderen Söldnern und Kriegern im Auftrag der Schülerschaft an der Hetzjagd.
Eigentlich wollte Lightidus in Ruhe Speis und Trank zu sich nehmen, dann ein wenig in den hinteren Räumen ruhen, um am morgigen Tag seinen Ritt fortzusetzen. Doch die Unterhaltung weckte sein Interesse. Vorsichtig lehnte er sich an seinem Tisch vor, um besser hören zu können, ohne jedoch den Schutz der abgedunkelten Nische aufzugeben und eventuell Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Diese Ritter, die dort am Tisch saßen, Bier trinken und sich unterhalten, sind ihm bisher auf seinen langen Streifzügen durch den Norden noch nicht aufgefallen. Auch in den Siedlungen, Dörfern, Handelsstätten und Schlössern hat er diese Gesichter wohl noch nie gesehn.
Ob sie zum ersten mal den Norden besuchen ?
Haben Sie sich gar schon im Norden niedergelassen ?
Sind es nur neugierige Händler oder gar Halunken ?
Womöglich Spiessgesellen der verlausten Magistraten, die den irreführenden Lehren des Samilar, Lord der Worte folgen ?
Also Obacht, denkt sich Lightidus, seine Hand gleitet instinktiv unter seine Kutte und seine Faust schliesst sich um den Griff seines mächtigen Schwertes, unter dessen Klinge schon einige ihr Blut liessen.
"Mal hören, was sie so berichten..." denkt er bei sich und spitzt die Ohren...
Feanor
11th December 2003, 16:43
"Ein hin und her ist das in dieser Taverne, hier würd ' ich niemanden ein Geheimniss veraten ohne das einer dieser Nördler damit zum nächsten Sklavenhalter läuft. sprach ich zu Adular gewannt.
"Ich erwähnt gerade, wie wir den Sedat durchquerten. Wir hatten schon den ersten Teil des zermalmten Waldes überquert und waren gerade dabei die Berge zu überqueren, da ragte plötzlich vor uns eine gewlatige Feste auf.
Auf den Mauern patrulierten Bogenschützen in Schwarzen Kutten, es gab einen Hohen Turm von dem mehrere, in Kutten gehüllte Wesen, die das Land weit überwachen.
Unser Ankommen war wohl schon bemerkt worden denn schon kam uns eine in Kutten gehüllte Gestalt entgegengeritten, die uns mit unheimlicher Stimme die "Gesetze" des Nordens vertraut machte und uns aufforderte, rasch weiterzuziehen und nicht in der nähe einer der Festen der Kahr, wie diese eine sei, zu verweilen.
Wir teilten ihm mit, dass wir sofort weiterziehen würden, wenn er uns nicht noch etwas zu sagen hätte.
Er zog sich in die Feste zurück.
Gleichzeitig kam aus dem Norden eine Gruppe in Kutten gehüllter Männer geritten.
Es waren 4 Gestalten mit schweren Äxten und eine, doppelt so groß wie die anderen, mit einem langen Schwert bewaffnet.
Alle waren in Kutten eingehüllt, aus denen eine seltsame schwarze Flüßigkeit tropfte.
Nachdem sie die Hälfte des Berges erklommen hatten, erschein in dem Wald hinter ihnen plötzlich 12 Braune Gestalten.
2 trugen bögen in den Händen, die anderen 10 hatten Kurzschwerter, auch von ihnen bluteten ienige schon. Brome rief einer meiner Kameraden und wir zückten unsere Waffen.
Zusammen mit den beindruckenden Kuttenmännern, und möglicherweise mit Verstärkung aus der Festung, sollten diese Monster kein Problem sein dachten wir. Wir riefen den Reitern zu, dass wir sie unterstüzen würden, doch sie hemmten ihren Galopp nicht und jagten auf das Burgtor zu, dass sich kurze Zeit öffnete und sich direkt hinter ihnen wieder schloss.
Wir waren zwichen Feste und Bromen gefallen.
Nun wollten wir die Brome an die Bogenschützen der Mauer locken.
Wir ritten auf die Feste zu, doch kurz bevor wir in Reichweite der Bogenschützen kamen begannen diese zu schießen-auf uns.
Wir sollten uns alleine 12 von diesen abscheulichen Monstern stellen, ohne dabei zurückweichen zu können.
Die ganze breite des Passes wurde von den Bogenschützen überwacht, eine Flucht nach Zentralalirion war unmöglich...
Samoobrona
11th December 2003, 17:08
Sie reden über mich, denken ich bin ein "Feind"! Was man so alles nach ein paar Bier denkt. Komm, lad sie auf ne runde Bier ein und beweis ihnen das Gegenteil. Nimm deinen Festen Langbogen aus der Ecke, steckt deinen Köcher mit Pfeilen unter deinen Grünsilbernen edlen Mantel, und gesell dich zu den Männern die sich Adular, Curuvien und Neirlis nennen. Dein Auftrag ist beendet, du kannst also ruhig ein Bier mit ihnen Trinken und mit ihnen weiterziehen! ER wird schon nichts dagegen haben wenn du ein paar Monate Pause machst, schließlich hast du ja Hart für dein Geld gearbeitet und brauchst jetzt Zeit es auszugeben.
So stand er auf nahm seinen Bogen und ging rüber zum Nachbartisch. Er begrüßte die Männer mit dem Satz "Die nächste Runde geht auf mich!" und setzte sich neben Adular auf die hölzerne Eckbank und lauchte ihren Geschichten, die seiner in nichts nachstanden...
Adular
11th December 2003, 17:35
Gebannt lauschte ich den Worten Curuviens. Wer waren die Gestalten mit den Kutten. Konnten sie mit IHNEN etwas zu tun haben? Vor lauter Anspannung bemerkte ich nicht, Wie der Fremde am Nebentisch sich erhob und zu uns herüberkam. Erst sein munteres: „Die nächste Runde geht auf mich!“ ließ mich meine Umgebung wieder war nehmen. Langsam warf ich einen Blick in die Runde. Die Gesellschaft, die sich um meinen Tisch versammelt hatte, schien mir goldrichtig für mein Vorhaben. Wenn sie mich auf meinem Weg begleiten würden könnte es gelingen. Aber würden sie mir immer noch helfen wenn sie wüssten um was es geht?! Nein, noch konnte und durfte ich sie nicht einweihen, doch ihren Mut und ihre Stärke würde ich wohl schon bald brauchen..
„Das hört man gern Fremder! Für solche Zecher ist bei uns immer ein Platz frei! Doch nun Curuvien fahre fort! Wie konntet ihr euch gegen die Brome zur Wehr setzen?“
Taranis
11th December 2003, 17:57
... gelangweilt zieht Lightidus seine Hand vom Schwert und bestellt sich einen neuen Krug Rum bei dem Wirt mit der Augenklappe und dem komischen Kopftuch.
"Seltsam, dieser Wirt kommt mir irgendwie bekannt vor..." denkt er sich.
"Egal, was solls. Am Nebentisch hört er wieder mal die gleiche Mär. Sicher ein Bursche aus dem nahegelegenen Dorfe, der heimlich die Kleider und das Pferd seines Vaters gestohlen hat, um in einer nahgelegenen Taverne seine alkoholischen Erfahrungen steigern möchte. Dabei gibt er Geschichten zum besten, auf die immer wieder Neuankömmlinge hereinfallen, dann gebannt seinen Worten lauschen und ihm ein Bier nach dem anderen spendieren. Als nächstes erzählt er sicherlich, das er dem Meister persönlich in die Augen geschaut hat, keinerlei Angst verspürt hat und mit seinem Leben davongelassen wurde..."
Lightidus füllt seinen Becher mit frischem Rum und beobachtet die seltsame Gesellschaft mittlerweile leicht belustigt...
Feanor
11th December 2003, 18:01
Bitte löschen-ist doppelt:hammer:
Feanor
11th December 2003, 18:02
Seltsme Type, das war doch der, der sie so seltsam beäugt hatte?
Naja wenn er das Bier zahlte.
Ich trank einen großen Schluck des herben Nordbiers und fuhr fort:
" Da standen wir nun, zu 6 auf unseren Pferden, uns gegenüber die doppelte Anzahl an Bromen, hinter uns die feindlihe Feste der 'Kahr.
Uns blieb nichts anderes überig als sie zu überaschen.Während 2 von uns begannen Pfeil um Pfeil auf sie abzuschießen legten wir 4 anderen unsere Lanzen an und preschten in ihre Formation.
Die Brome waren unvorbereitet und stoben auseinander.
So konnten wir zurückreiten und eine weitere Lanze nehmen und einen weiteren Angrif starten.
Doch so dumm waren die Brome nicht, und sie erwarteten uns, rollten sich zur Seite und rammten ihre Schwerter in unsere Pferde.
Doch einige waren nicht schnell genug und unsere Lanzen durchschlugen noch einige.
Auch der Stete Pfeilhagel ließ die ersten Opfer bei den Bromen erkennen und ihre Reihen lichteten sich.
Doch nun rückten sie gegen uns vor und obwohl wir die stärkeren Schwerter hatten, waren sie uns zahlenmäßig weit überlegen.
Ihre Bogenschützen begannen auf unsere zu schießen und der erste unserer Gefährten ing durch diesen Pfeil zu boden, der andere Rächte ihn direkt, und brachte einen der beiden großen, Bogenschießenden Bromen um.
Das Handgemenge das jetzt folgte ist unbeschreiblich und als ich dem letzten Brom mein Schwert in die Kehle rammte, flog gleichzeitig der Pfeil meines Kameraden auf den anderen Bogenschützen zu, der tot zu Boden fiel.
Die Brome waren erledigt doch vier unserer Kameraden waren hier am Sedat zusammengebrochen, ihr Blut lief, vermischt mit dem der Brome, auf die Feste der 'Kahr zu.
In dem moment ertönte eine Trompete und erneut öffnete sich das Tor und ein Herold der 'Kahr kam herausgeritten.
Er teilte uns mit das wir sofort weiterzuziehen hätten und das er uns dringend empfehlen würde nach Zentral zurückzukehren, da der Norden für "Menschen wie uns" ein gefärliches Pflaster wäre.
Mein Gefährte zog mit den Gefallenen zurück in die Heimat um sie dort zu begraben.
Ich hatte jedoch einen Auftrag zu erfüllen, die anderen waren nur Eskorte gewesen.
Nun ziehe ich, geächtet von den herzlosen Shaz Kahr und ihrer Brut, alleine durch diese Wälder und ein wenig Hilfe wäre nicht zu verachten. Doch was führt euch hierher , Kameraden?
Teeka
11th December 2003, 20:02
Als der Wirt, der mich entfernt an einen Piraten erinnerte,
das Bier mit Schwung auuf den Tisch stellte,
blickte ich mich um und bemerkte verschiedene Menschen,
die verteilt oder in Gruppen an den Zahlreichen Tischen saßen.
Auffällig war eine Gruppe von vier Männern,
alle sehr verschieden, aber anscheinend in eine angeregte
Unterhaltung vertieft! Sie schienen sich über ihre Kampferfahrungen auszutauschen, denn einer,
den sie Curuvien nannten, berichtete angeregt
und sehr detailiert von einem spannenden Kampf
gegen eine BromArmee, die anderen lauschten gespannt seinen Worten!
Aufällig war außerdem ein wohl kampferprobter Mann der in einer Ecke saß, alleine wie ich und sein Bier zu geniesen schien.
Er trug eine Kutte über seiner Rüstung, die ihn als Söldner von Ritter Taranis auswies, einem wohl bekannten Schüler der Szas Khar. Ich überlegte einen Moment, packte dann mein Bier und ging hinüber zu dem Mann in der Ecke. Zögernd setzte ich mich auf die gegenüberliegende Bank, stellte mein Bier ab und wartete auf eine Reaktion des Kämpfers....
Samoobrona
11th December 2003, 20:23
Nette Geschichte die er da erzählt hat, aber ob die Anzahl der Brome nicht mit jedem Glas Bier das er trinkt steigt? Aber kämpfen kann er, das sieht man ihm an, sein Schwert hat schon viele Scharten und trotzdem sieht es noch Scharf aus. Vieleicht kann er nicht so gut mit dem Schwert umgehen wie ich mit dem Bogen, aber mir wurde es ja auch von "IHM" gezeigt und dass soll was heißen, dass macht "ER" nicht bei vielen...
"Die nächste Runde geht auch auf mich, aber trinkt nur so viel, dass ihr noch verständlich eure Erlebnisse erzählen könnt, ihr seht alle aus als ob ihr was zu erzählen hättet"
Feanor
12th December 2003, 15:05
Diese Undurchsichtige Person die als letztes zu ihnen gestoßen war musterte mich mit einem Blick, der meine Geschichte in Frage stellen sollte.
Pah sollte er doch glauben was er wollte, ihn wollte ich eh nicht bei mir haben, sein Gesicht gefiel mir nicht.
Er sah so aus, alles würde er aus noch verachtenswürdigeren Gegenden als dem Norden kommen.
"Nun ihr selbst schleicht ja spät in der Nacht durch die Gegend, wie wäre es wenn ihr uns euren Namen verattet und uns erklärt was euch hierhin geführt hat?
Teeka
12th December 2003, 15:25
Mein Gegenüber schien mit den Gedanken fern der Schenke zu sein, also wandt ich mich wieder der kleinen, bunt zusammengewürfelten Gruppe zu!
Das Gespräche geriet ins Stocken, der Mann der Curuvien genannt wurde, trank einen kräftigen Schluck Bier und sprach dann plötzlich sein Gegenüber an - einen Mann mit einem Langbogen - der erst vor kurzem an ihrem Tisch Platz genommen hatte. Die beiden schienen sich nicht unbedingt wohlgesonnen, mal schaun wie es weiter geht, dacht ich mir und konzentrierte mich wieder auf meinen Bierhumpen.
Während ich das kühle, starke Nordbier genoss schweiften auch meine Gedanken - dem Blick des Mannes gegenüber folgend - ab und ich dachte voller Vorfreude an die kommende Schlacht und die vergangen Erlebnisse auf meiner Jagd durch den Norden.
Wie lange war ich nun schon fern von meiner Heimat?
Was hatte sich verändert?
Konnte mein Sohn mittlerweile Reiten und ein Schwert führen?
Ach wie sehnte ich mich zurück in meine Südliche Heimat, zurück an den Strand, wo die Wellen sanft gegen die Stadtmauern auslaufen und Möwen und andere Vögel über der Stadt kreischen....
Torus
12th December 2003, 16:52
Gespannt hatte Neirlis der Erzählung Curuviens gelauscht und fuhr nun da er geendet hatte so plötzlich aus seinen Gedanken hoch, dass er fast seinen Krug über den Neuen in der Runde geschüttet hätte.
"Ja, Brome sind mir auch aus dem Süden bekannt, sie sind starke Kämpfer" sagte er zu Curuvien gewandt, "doch ist es mir neu, dass sie sich zu so vielen zusammentun und gemeinsam Angriffe durchführen. Jedoch glaube ich euch, was die Geschichte der Khar anbelangt. Ich habe schon viel von ihrer Grausamkeit aber auch von ihrem Kampfeswillen gehört, es wundert mich etwas dass sie euch nicht zur Hilfe kamen, aber sie haben einfach für uns unergründliche Motive..."
Sein Blick wanderte herum und plötzlich fiel ihm ein Mann in einer dunken Kutte auf, der das Herrschaftszeichen der Schüler auf seiner Brust trug. Ihre Blicke trafen sich und er sah etwas in den Augen des Mannes blitzen... War es Hass ? Oder Neugierde ? Oder hatte ihm sein, vom Bier etwas benebeltes Gehirn nur einen Streich gespielt... ?
Doch er wandte sich wieder seinen Nachbarn zu und sagte: "Ich bin gespannt was Ihr zu berichten habt...." Ihm fiel auf dass er den Namen des Fremden mit dem Langbogen noch garnicht kannte, also schaute er ihn nur auffordernd an...
Feanor
12th December 2003, 17:08
"Pah" rief ich aus" unergründliche Motive, sagt ihr? Wegen der "unergründliche Motive" dieses Abschaums habe ich 4 Gefährten und Freunde verloren und schlage mcih nun auf eigene Faust durch diese Unwirtliche Gegend.
"Geschichten " von ihrem Kampfeswillen habe ich auch schon vernommen, doch habe ich an eigenem Leibe erfahren das es eben nur Geschichten sind! Erstunken und erlogen von ihren Anhängseln, die sich "Schüler" nenen.
Ja schaut nur in die Ecke wo einer der Leibeigenen der Sklaven sitzt und mich mißmutig anstarrt. Ich befinde mich lange genug hier um das Zeichen der Schülerschaft zu erkennen wenn ich es sehe.
Musste ich doch ihren Häschern schon oft genug ausweichen.
Ihr werdet sehen, auch dieser wird sich nicht bemühen das Verhalten seiner großen meister zu erklären oder zu entschuldigen, es ist ihnen egal wenn Menschen grundlos sterben, hauptsache der große Meister tätschelt seinen Herren weiterhin und gibt ihm zu verstehen das er brav war, als er mich aufgeschlitzt hat! Doch meinen Mund lasse ich mir nicht verbieten."
Samoobrona
12th December 2003, 18:57
Jetzt ist es wohl Zeit meine Geschichte zu erzählen, und ich werde sie nicht anlügen, bestenfalls ein bischen weglassen...
" Ich komme tief aus dem Osten, östlicher als es den meisten Leuten bekannt ist, steht die Burg meines Herrn. Mein Herr hat mich aufgezogen, als Waisenkind wurde ich in den Ostsümpfen gefunden und bei IHM habe ich eine schöne, aber Arbeitsreiche Kindheit verbracht. ER ist ein friedlicher Mann, der friedlichste der mir bisher in meinem Leben begegnet ist, er ist sehr alt und Weise und trotzdem ist er der Klügste und tapferste Kämpfer der mir je begegnet ist. Er lehrte mir das Bogenschießen, das Jagen, das Lesen und Schreiben, das respektieren der Natur, die alten Geheimnisse und vieles mehr. Und ich führte ein hartes aber glückliches Leben in seiner Burg. Am Vorrabend meines Zwanzigsten Geburtstages, ließ er mich in sein Zimmer rufen. Als ich ihn sah war mir sofort bewusst dass es was wichtiges war, darum setzte ich mich ihm still gegenüber.
Er begann zu erzählen:
ICH habe einen Auftrag für dich, er ist extrem gefährlich und sehr wichtig, er wird dich in ganz Alirion herumführen. Dennoch denke ich dass du der Richtige dafür bist, ich kenne keinen der besser Reiten kann als du, besser Bogenschießen oder besser Fährtenlesen. Ausserdem Vertraue ich dir wie als ob du mein Sohn wärst, willst du ihn annehmen?
Ich weiß nicht ob ich ihn heute angenommen hätte, wenn ich gewusst hätte was auf mich zukommt aber damals in meinem Leichtsinn, meiner Unwissenheit, stimmte ich ohne zu zögern zu.
Dann hör gut zu mein Junge, dein Weg wird dich durch den ganzen Osten, durch Zentral und in den Norden bringen. Du musst einen Brief und ein Paket abgeben, ohne zu wissen worum es sich handelt.
Er reichte mir eine Karte, sowie ein Paket und ein Brief. Auf der Karte war mein Ziel eingezeichnet, sowie diese Burg. Auf anhieb viel mir auf, dass es eine sehr alte Karte war, der Sedatpass war noch nicht eingezeichnet, die Sagenumwobene Stadt Senoi und alle ihrer Vorposten waren eingezeichnet. Die Ebenen Zentralalirions, waren nur von wenigen Städten besiedelt. Während ich noch auf die Karte starrte, begann ER wieder zu erzählen, "Du darfst dich unterwegs von keinem sehen lassen, kein Knecht, kein Bauer, auf keinen Fall die Soldaten der Szas und schon gar nicht die Reiter des ...
Du erkennst sie an der Schwarzen Rüstung, die rötlich schimmert. Sie tragen alle eine Kette, an der ein Roter Edelstein hängt. Wenn sie dich sehen, werden sie dich töten, frag nicht warum, aber es ist sehr gefährlich. Im Nebenraum, liegt alles was du brauchst und auch ein endsprechender Lohn für diese harte Aufgabe, du musst schon heute Abend los...
Ich begab mich in den Nebenraum, in dem ich diesen Prächtigen Bogen fand, aus einem Holz das mir noch nie unter die Augen gekommen war. Neben dem Bogen fand ich noch verschiedene Andere Waffen, edelste Rüstungen und eine kleine Truhe, voll mit Goldmünzen, Edelsteinen und Wertvollem Schmuck. Ausserdem bekam ich diesen schönen Silbergrünen Mantel gereicht und wurde noch am selben Abend zu fuß aus einem Seitentor der alten Burg entlassen. Dort begann meine Reise..."
Er nahm einen Kräftigen schluck Bier, biss in ein Stück Fleisch dass ihm gereicht wurde und warf einen Blick in viele Gespannte Gesichter.
Dann erzählte er weiter:
"Die ganze nacht über Marschierte ich und als der Morgen graute, versteckte ich mich in einer kleinen Höhle, um mich auszuruhen. Als ich am Frühen Abend aufwachte, hörte ich Stimmen vor der Höhle, als ich mich heranschlich erkannte ich zwei Ritter in Schwarzen Rüstungen die sich in einer mir unbekannten Sprache unterhielten. ER hatte mir eine ähnlich klingende alte Sprache beigebracht, trotzdem verstand ich kein Wort. Als sie endlich weg waren, beschloß ich noch vorsichtiger und nur im Schutz der Dunkelheit weiter zu Reisen. Auf diese Art, kam ich bis an die Berge des Wolkenpasses, unterwegs begegnete ich nur noch zwei mal Schwarzen Reitern, die immer zu zweit unerwegs waren. Und bis auf ein paar Monster war meine Reise friedlich verlaufen.
Ziemlich genau drei Monate nach dem Start meiner Reise, kam ich an die dicken Mauern der Festung des Szas im Wolkenpass, unbemerkt an ihr vorbeizukommen hat fast eine Woche gedauer und...."
Sein Blick schaute in Richtung des Mannes der einsam in Der Ecke saß, und dessen Gesicht man unter der Kutter der Schülerschaft nicht erkennen konnte.
"Ich habe einen Anstrengenden Tag hinter mir, meine Stimme ist schon ganz heiser vom erzählen, bringt mir noch ein Bier! Wie meine Geschichte weitergeht, werdet ihr zu einem anderen Zeitpunkt, an einem anderem Ort und ganz sicher in anderer Gesellschaft erfahren."
Adular
12th December 2003, 19:58
Ein wenig mitfühlend betrachtete ich Curuvien. Sein Ausbruch ließ mehr ahnen als ihm vielleicht lieb war. Dieser Mann war nicht nur zornig auf die Khar, nein er haßte sie mit einer Inbrunst die einen fast zurückschrecken ließ. Bevor er sich jedoch richtig in Rage reden konnte begann der Fremde seine Geschichte zu erzählen. Auch ihm lauschten wir andächtig und unterbrachen ihn kein einziges Mal. Wer war ER, von dem er so in erfurcht sprach und der ihn Ausgebildet hatte? Nachdem er geendet hatte war ich neugierig geworden.
„Das klingt ja ganz nach einem Begleitangebot. Überhaupt denke ich ohnehin das 4 Schwerter eine bessere Chance habe sich in dieser Gegend zu behaupten als eines und wenn eure Beschreibung über euch selbst zutrifft, so hat man euch sicher lieber zum Freund den zum Feind. Ich habe vor morgen weiter gen Norden zu ziehen und wenn einer von euch das selbe Ziel hat, so ist er mir als Weggefährte Wilkommen!“
Feanor
13th December 2003, 20:19
"Ihr seit einfach so durch den Wolkenpass geschlichen?
Vielleicht steckt in euch doch mehr als eure Herkunft vermuten läßt.
Doch euer Herr scheint mir recht kurzsichtig zu sein, eine Angewonheit die bei den Ostherschern oft zu finden ist, wenn er euch alleine auf diese Reiter losläßt ohne euch zu sagen wer sie sind und ohne euch entsprechend zu rüsten. Ich hatte schon mit ihnen zu tuen müsst ihr wissen, sie sind gefährlich aber... Nein ich werde nicht weiterreden wenn euer Herr nicht wollte das ihr es erfahrt.
Hier im Norden solltet ihr halbwegs sicher vor ihnen sein-sie wagen sich selten hierher. Doch wenn sie das was ihr bei euch tragt wirklich begehren dann seit ihr nirgendwo sicher-und wenn dieser Scherge der Schüler dort in der Ecke euch zugehört hat dann könnt ihr davon ausgehen, dass sie in kürze von eurer Existenz erfahren, viel Glück wünsche ich euch-ob ihr es verdient oder nicht.
Samoobrona
13th December 2003, 20:44
Er tut so als ob er sich auskennt, Pah, solche Leute verachte ich! Natürlich hat ER mir gesagt worum es geht, wir haben ja fast 6 Stunden lang an dem Abend diskutiert, schließlich hat er mir auch die Besonderen Funktonen "DER Waffe" erklärt. Ich weiß darüber mehr als dieser Herumstreunernde Hofnarr, denn wer von uns ist durch den Wolkenpass gekommen ohne gesehen zu werden, er oder ich? Aber soll ich die Geheimnisse die ich kenne, sofort in jeder Kneipe rumerzählen? Nein, dass machen nur Ungebildete, Plappermäuler, Westler...
"Ich weiß viel mehr als ich gesagt habe, aber es ist nicht ratsam davon zu reden und damit andere in Gefahr zu bringen! Passt auf! Ich kann mich gegen die Gefahr wehren, wenn ihr meine Geschichte zu Ende kennen würdet, dann würdet ihr es mir glauben. Und wenn ihr wirklich über die Geschehenisse informiert wäret, dann wüsstet ihr dass sie auch im Norden sind, so wie in jedem anderen Gebiet ausserhalb des Ostens..."
Er drehte sich zum Wirt um und rief: "Noch einen Rum für den schweigsamen typen dahinten in der Ecke, der sich unter seiner Kutte versteckt, ich bezahle.....!
Feanor
14th December 2003, 11:25
Oha wir werden aufmüpfig, fühlen uns etwa angegriffen, mögen es nicht wenn unser Herr beleidigt wird? Naja mir solls recht sein.
"Oho, mir scheint die Ostler sind zumindest teilweise nur halb so große Narren wie ich dachte.
Nun wenn ihr uns mit einer Unvollständigen Geschichte zu beeindrucken versucht, dann solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr euch dummen Bemerkungen aussetzt.
Ihr sagt die Reiter sind euch bis hier hoch in den norden gefolgt? Faszinierend, vielleicht sollten wir uns einmal unter vier Augen über euer Paket unterhalten, ich wüßte möglicherweise einen Abnehmer."
Dieser Narr scheint seinen Herren viel zu sehr zu lieben als dass er auf den Klang der klirrenden Münze hören würde, aber einen Versuch ists Wert-
Adular
14th December 2003, 12:12
Curuvien und der Fremde starrten sich an. Hier lag eine Auseinandersetzung förmlich in der Luft. Oder verfolgte Curuvien mit seinen Worten ein bestimmtes Ziel. Sie schienen mein Angebot überhauptnicht wargenommen zu haben. Nun mal abwarten wie sich die Sache entwickelt.
Taranis
14th December 2003, 12:23
... der Wirt stellt Lightidus einen Humpen Bier auf den Tisch mit dem Hinweis, das ein junger Ritter aus der Tischgruppe, die Lightidus jetzt länger beobachtet und gespannt deren Gesprächen laucht, diesen Humpen zahlt.
Lightidus erhebt den Humpen und nickt mit einem kühlen Lächeln dem Ritter zu.
"Seltsam, was bezweckt er damit ? Eine Geschichte jagt die andere, jeder erzählt dem anderen, welch ein großartiger Held er doch sei. Zwischendurch immer wieder laute Beleidigungen und Beschimpfungen über das alte Volk des Nordens ausgehend von dem jungen Mann, der sich mittlerweile scheinbar zum Wortführer aufgeschwungen hat" denkt er sich und trinkt einen großen, kräftigen Schluck.
In vielen Tavernen des Nordens hat er diese Worte schon vernommen. Immer wieder trifft er Bauern, die den Schutz des Norden nicht zu schätzen wissen und scheinbar auch nicht wert sind.
"Dieses Gesindel würde wimmernd vor unseren Toren liegen, würden wir nicht konsequent den Norden allein durch unsere Anwesenheit sichern. Undankbarkeit und Unzufriedenheit, überwiegend resultierend aus eigener Misswirtschaft und Langeweile breitet sich unter einigen aus. Wie es wohl wäre, wenn wir den Nordschutz nicht mehr gewährleisten würden ? Vor lauter Mord und Totschlag würden diese sogenannten Ritter wohl nicht mehr zum plappern kommen. Ach egal, müßig auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden..."
Lightidus leert den Humpen und winkt den jungen Ritter, der ihm diesen geordert hat zu sich an den Tisch. Dem Wirt gibt er durch Handzeichen zu verstehen, zwei Bier zu bringen...
ANGUS
14th December 2003, 17:28
Endlich bin ich 20 Jahre - vor einer Woche hab ich noch mit meinen Freunden und meiner Familie gefeiert. Doch seit dem bin ich allein unterwqegs zieh auf den Strassen von Ortschaft zu Ortschaft - mit dem Schwert das mir mein Vater schenkte. Er ist nicht der Reichste deswegen ist es auch nicht das Beste aber in meiner Hand gewinnt es an Kraft den es erinnert mich an ihn. Viel hab ich auf meiner kurzen Wanderschaft noch nciht erlebt. Die Leute sind schweigsam das Wetter schlecht. Auch gehen mir bald meine Münzen aus. Wenn ich nicht bald etwas verdienen kann, muss ich wohl umkehren. Doch wie soltel ich diese Scham überstehen ...
doch sind meine Gedanken jetzt schon fast genau so trüb wie der Himmel. Ich werd mich da vorn in der Taverne erstmal ausruhen und auf mein Glück vertrauen was mir schon seit meiner frühesten Kindheit immer ein treuer Gefährte war.
Als ich die tür zur Taverne öffne schauen nur ein paar Bauern auf. Ausserdem sind in den hinteren Bereich der Taverne mehrere Personen die keine Bauern sind und wohl auch nicht aus der Gegend hier kommen. wo soll ich mich hinsetzen - kein tisch ist mehr frei?
Feanor
14th December 2003, 17:35
Sollte der Söldner der Schüler murmeln was er wollte, sollte Adular verwirt dreinstarren, meine Meinung würden sie nicht Ändern können.
Ein verschüchterter Dorfjunge, der da zu Tür hereingekommen war. Zu schüchtern nach einem Platz an einem der Tische zu fragen, was solls, Gastfreundschaft ist ein hohes Gebot-zumindes bei uns, dachte er grimmig.
"Setz dich zu uns junger Freund und erzähl wo du herkommst" rief ich ihm zu."
ANGUS
14th December 2003, 17:42
Einer der Fremden von dem Tisch weiter hinten - der schon mit vielen Bierkrügen bestückt war - hat mich zu ihnen herangewunken. Ich geh also langsamen Schrittes auf den Tisch zu und stell mich als Angus - Sohn des Stefanos - vor, und setze mich auf einen freien Stuhl der mir angeboten wird. Ich bin gespannt was der abend bringen wird aber ich hab das sichere Gefühl das er mir noch lange in Erinnerung beliben wird ...
Teeka
14th December 2003, 18:19
Mein Humpen ist gelehrt, ich weis immer noch nicht mehr von meinem Gegenüber, außer das er etwas ärgerlich auf unsere Nachbarn schimpft. In der letzten Pfütze Bier sehe ich mein Gesicht, sehe das auch ich langsam anfange Älter zu werden. Während ich so über meine Problem und meine Heimat nachdenke merke ich, das der Mann gegenüber per Handzeichen einen der Nachbarn an unseren Tisch beordert hat. Außerdem bestellt er nochmal zwei Bier, wohl nur für sich und den jungen Mann, nicht für mich.
Entschlossen stehe ich auf, greife mein Schwert, richte kurz meinen Umhang und gehe langsam zur Theke. Beim Wirt bestelle ich mir ein Päckchen Proviant und einen Trinkbeutel voll Bier für meine Reise, dann verlasse ich die Schenke.
Sobald ich den Weg vor der Schenke betrete, springt der Stalljunge auf und bringt mir mein edles Pferd. Er hat es gut versorgt daher drücke ich ihm ein paar Münzen in die Hand. Freudig bedankt er sich und verschwindet wieder im Schatten.
Ich sitze auf und reite geschwind in die dunkle Nacht.
Langsam verklingen die Geräusche der Taverne und die Dunkelheit erfasste mich...
Samoobrona
14th December 2003, 19:02
Er steht auf, greift mir einer Hand seinen Übermanngroßen Langbogen, und bewegt sich in die Richtung des in der Ecke sitzenden Kuttenträgers. Als er sich gesetzt hat, erkennt er an dem Fragenden Blick, dass er wissen möchte warum er ein Bier spendiert bekommen hat.
"Du erkennst mich nicht? Das hätte ich wissen müssen, den als wir uns dass letzte mal gesehen haben, muss ich ziemlich verdreckt und abgemagert ausgesehen haben. Vor circa einem Monat, in der Taverne "zum Wolkenpass". Du kammst rein, hast dich zu mir gesetzt, und mir mehrere Biere spendiert, da ich so ausgesehen haben muss als ob ich kein Geld hätte. Du hast mir erzählt dass du mit deinem Herscher Taranis in der Stadt seiest und einen Harten Tag hinter dir hättest. Nach einigen Bier Humpen, hast du angefangen zu erzählen, dass ihr den ganzen Tag die Stadt abgesucht hättet, da ein unbekannter Eindringling in der Stadt sei, der durch Abwasserkanäle und geheime Gänge, die eigentlich für die Spione der Szas gebaut wurden, in die Stadt gelangt ist. Den ganzen Abend haben wir uns unterhallten und du hast mir Bier spendiert, jetzt bin ich an der Reihe mit spendieren...."
Adular
14th December 2003, 20:45
Wie zu erwarten hatten es die beiden nicht lange am selben Tisch ausgehalten. Der Fremde begab sich zu dem immer noch eher amüsiert und distanziert wirkenden Schüler der Szas Khar. Scheinbar kennen sich die beiden. Wer bleibt jetzt eigentlich noch an meinem Tisch?
Curuvien, der gerade einen jungen Burschen an unseren Tisch holt. Neirlis von dem ich bisher nur wusste, daß er mehr über sich erzählt wenn er mehr vertrauen zu uns hat und nun jener junge Glücksritter. Angus sagte er sei sein Name. „Nur nicht so schüchtern junger Freund. Ihr habt doch sicher mehr über euch zu erzählen als euren Namen! Sucht ihr nur euer Glück in der großen, weiten Welt oder seid ihr mit einem Auftrag unterwegs?“
ANGUS
14th December 2003, 21:19
Gerade als ich mich setzen will steht einer der Männer auf und geht an einen anderen Tisch - ich hoffe nicht wegen mir. Aber scheinbar will er sich mit dem dort sitzenden Man unterhalten. der sieht irgendwie angsteinflößend aus - ich weiß nicht. Schon wieder so ein unbestimmtes Gefühl - diesmal das ich jenen Mann nicht zum letztenmal gesehen habe.
Aber zurück zum Tisch. Ich sitz hier mit drei schon erfahren aussehenden Männern. Hoffentlich halten sie mich nicht für einen jungen Tunichtsgut. einer fragt mich was mich in diese Gegend treibt ich antworte:
"Nein nicht im auftrag eines anderen bin ich unterwegs, ich reise in meinen eigenen Auftrag. Dieser ist es ein ruhmreicher Kämpfer zu werden und genug Wissen und Besitztümer zu sammeln um meinen Vater, einen armen Händler im Zentral, zu einem ruhigen Lebensabend zu verhelfen. Bisher hatte ich allerdings noch kein Glück und konnte meine mir selbst angelernten Schwertkünste auszuprobieren. Aber wie stehts um euch, was treibt euch hier in diese Taverne. Seit ihr eine Gruppe und wenn kann ich mich euch anschliessen. Ich lann euch vergewissern das ich mein bestes geben werde und wenn die Lage einmal ausweglos scheint - vertraut meinem Glück es hat ich noch nie im Stich gelassen."
Ich schaue gespannt in die runde wer als nächster das Wort an mich wenden wird.
Adular
14th December 2003, 21:35
Voll Begeisterung erzählt der Jüngling von seinen Plänen. Als er geendet hatte schaute er sich erwartungsvoll um und ich entgegnete ihm: „Ihr erinnert mich ein wenig an mich selbst in meiner Aufbruchstimmung. Damals zog auch ich los mir die Welt zu nehmen notfalls mit Gewalt. Bei dem Versuch hab ich wohl meinen Dickschädel an mancher Mauer angerannt, aber mit der Zeit wird man weniger hitzig. Oje, das klingt ja fast wie das Geschwafel eines alten Mannes.. Nun von Eurem Blick und Auftreten her macht ihr einen offenen und ehrlichen Eindruck. Wie ich vorhin bereits erwähnte breche ich morgen wieder in Richtung Norden auf. Ich würde mich freuen eure Waffe an meiner Seite zu wissen. Vielleicht erlangen wir ja gemeinsam den Ruhm den ich bisher vergeblich suchte..“
Torus
14th December 2003, 22:48
"Sagt, Adular, mit welchem Ziel habt Ihr vor morgen aufzubrechen?
Wenn Ihr vorhabt tief in den hohen Norden vorzustoßen, dann würde ich mich Euch gerne anschließen und Euch begleiten. Denn zu mehreren hat man hier im Norden meist bessere Aussichten als alleine."
Neirlis trank sein Bier aus und sah Adular an.
Adular
15th December 2003, 10:25
„Nun ich fürchte dafür muß ich ein wenig weiter ausholen! Ihr müßt wissen bis vor wenigen Monaten diente ich noch als Söldner in Zentral-Alirion. Es war mir egal für wen und wofür ich kämpfte, solange man mich bezahlte. Mit der Zeit begann ich jedoch nachdenklich zu werden, denn niemand bleibt ewig jung und wenn sich eines Tages niemand mehr für mein Schwert interessiert, was dann?! So begann ich mich aufmerksamer umzusehen und für andere Handwerke zu interessieren. Doch was bekommt man als Söldner davon schon mit! Wenn meine Aufträge erfüllt waren, so gab es meist wenige Leute die noch bei ihrem alten Tagewerk bleiben konnten und diejenigen die es konnten wollten mit Leuten wie mir selten etwas zu tun haben. Letzten Sommer jedoch begegnete ich einem Bauern. Es war an sich schon sehr aussergewöhnlich, den wenn ein Heer querfeldein anmaschiert kommt, so bleiben die Leute selten auf ihrem Feld stehen und warten die Begegnung ab. So entfernte ich mich von meinen Kameraden und näherte mich ihm. Er starrte auf den Boden wo ein länglicher schwarzer Stein zu liegen schien. Als ich ihn anrief, zuckte er zusammen als hätte ihn der Blitz getroffen. Jetzt verstand ich auch warum er nicht geflohen war: Er war so fasziniert von dem Stein, das er uns einfach nicht bemerkt hatte! Starr vor Angst sah er mich und meine in einiger Entfernung vorrüberziehenden Kameraden an. Ich sagte ihm das wir von einem einsamen Gehöfft wie dem seinem keinen Gewinn erwarten und er uns daher nicht zu fürchten braucht, doch er blieb beunruhigt. Um ihn abzulenken und weil es mich auch interessierte, fragte ich ihn was das für ein Stein sei. D-d-das ist ei-ei-eine Wurzel stammelte er. Im weiteren Gespräch bekam ich herraus, das er deshalb so beeindruckt von dieser Wurzel war, weil sie erst in der letzten Nacht aufgetaucht war. Weit und breit war jedoch kein Baum zu sehen, zu dem sie gehört haben könnte.
In der folgenden Zeit bekam ich in den Tavernen und Schenken immer häufiger Gesprächsfetzen mit, die von solch merkwürdigen Wurzelfunden berichteten. Das alles reichte jedoch nicht um mich dazu zu bringen mich näher damit zu beschäftigen. Dann jedoch an jenem Schicksalhaften Tag geschah es. Es war der 14. Lokia! Dieses Datum werde ich nie vergessen! Mein Trupp war auf einem Erkundungsgang, als plötzlich der Wald um uns herum zum Leben erwachte! Chrrats! Doch nicht die gewöhnlichen hellgrünen Gestallten, wie man sie im Süden häufiger findet, sonder fast 3 Meter messende schwarze Ungeheuer.
Der Kampf war vorbei, bevor er überhaupt begonnen hatte. Die meisten meiner Kameraden lagen verstümmelt und von Ästen zerpeitscht am Boden. Auch ich war schwer verwundet und ich vermuten ich übeerlebte nur, weil sie mich für Tod hielten.
Als ich erwachte, lag ich auf einem Strohlager. Um mich herum herrschte Dämmerlicht. Der Einrichtung nach zu Urteilen war es ein Stall. „Bewegt euch nicht sonst bricht die Wunde wieder auf!“ Diese Worte kamen von einer alten Vettel die neben meinem Bett geschäftig in einem Kräutersud herumstocherte. In der nächsten Zeit erzählte sie mir wie sie mich gefunden hatte. Außerdem erfuhr ich von ihr etwas über die düstere Prophezeiung und die Rückkehr der alten Herren von Alirion. Ich fragte sie wer das sei und zur antworte stach sie mit dem Finger in meine fast verheilte Wunde. „Im Norden findest du die Wurzeln! Und nun geh! Ich kann dich nicht noch länger durchfüttern dummer Bengel!“ Mehr verwirrt als entschlossen machte ich mich auf nach Norden und auf diesem Weg bin ich immernoch.“ Ich nahm einen großen Schluck aus meinem Krug und wartete gespannt auf ihre Reaktionen.
Taranis
15th December 2003, 12:48
"... ich erkenne dich sehr wohl..." beginnt lightidus zu reden.
"was treibt dich in den norden, soweit weg weg von deiner östlichen heimat ? gar selten bekommt man einen der eurigen zu gesicht. ich hoffe, du hattest keinen allzu anstrengenden weg.
und wenn du den heutigen abend meine getränke mit klingender münze bezahlen willst, soll mir das nur recht sein. besser du lässt dein geld hier in der taverne, als wenn es dir der nutzlose räuberhauptmann oder einer seiner schändlichen gefährten abnimmt... aber nun nimm erstmal einen kräftigen schluck und erzähle mir von der seltsamen gesellschaft dort drüben am tisch, ist dir einer derjenigen bekannt ? mutige worte fallen dort. nicht das ich solche worte bereits des öfteren vernommen hätte und sie mich beunruhigen müssten. doch in letzter zeit bekommt man in den tavernen des nordens immer wieder neue gesichter zu sehen. mein herr erwartet von mir, das ich ihm regelmässig bericht erstatte, wer sich neuerdings im norden herumtreibt..."
lightidus lächelt seinen gegenüber an. seit langer zeit endlich mal wieder ein bekanntes gesicht. zu lange durchstreifte er mit seinen soldaten den norden, ohne viel kontakt zu fremden zu haben. meist gehen ihm die bewohner aus dem weg und tun geschäftig, sobald er die tavernen betritt oder sich auf den marktplätzen der dörfer umschaut. ist es seine mächtige statur, die imposanten waffen oder gar das wappen der szas' khar auf seiner dunklen kutte, die seine umgebung immer wieder so zur zurückhaltung animiert ?...
Feanor
15th December 2003, 18:01
Da verschwand er schon wieder und tat sich mit dem Schüler-Söldner zusammen.
Und der wollte wissen wer die Reiter sind die er suchte- Das er da keinem Besoffenem auf dem Leim gegangen war der im Ammenmärchen erzählt hatte.
Wenn er die Wahrheit wüßte würde er nie zu den Schülern rennen und sich mit einem ihrer Söldner unterhalten.
Ich wandte mich zu dem Neuangekommen:
"Mein Freund, ich fürchte ihr überschätzt eure Fähigkeiten. Die wenigsten Menschen können sich Schwertkämpfen selber beibringen, wenn wir zusammen weiter reisen sollten, kann ich euch vielleicht etwas beibringen."
"Doch nun zu euch" sagte ich zu Adular gewandt, "eure Geschichte mutet seltsam an, aber wenn man bedenkt was ich gesehen habe seit ich hier oben im Norden bin.
Den Shaz wäre zuzutrauen, wenn sie die Chratts einfangen und verzaubern würden, dann in Kammern in Zentral züchten und dann die Welt überfallen laßen würden.
Dann würden die Schüler sie ausrotten und Shaz ständ als Retter da-Nicht das die Caldea nicht das gleiche machen würden wenn sie die möglichkeit hätten" sagte ich und spuckte angewiedert auf den staubigen Boden
Samoobrona
15th December 2003, 18:10
"Viel kann ich nicht sagen, zu der Gemeinschaft da drüben, sie kommen von überall her, aus fast allen Teilen des Landes. Unterschiedliche Begebenheiten haben sie zusammengefüht. Alle sind heißhungrig Abenteuer erleben zu können, ihre Kraft und Tapferkeit zu beweisen. Einer von ihnen Adular nennt er sich, ist auf der suche nach Chrats, die ihn überfallen haben, und seine Gefährten töteten. Ich überlege mich ihnen anzuschließen, da es sicher interessant werden wird. Ausserdem sehen einige so aus als ob sie hilfe benötigen würden, da die meisten noch Jung und Underfahren sind. Der der da hinten in der Ecke sitzt, nennt sich Curuvien, er tönt die ganze Zeit nur herum und macht sich damit keine Freunde. Alleine um ihn eine weile im Auge zu behallten lohnt es sich für mich mit ihnen zu gehen.
Wisst ihr zufällig etwas über Chrats die sich im Norden herumtreiben? Euer wissen könnte bei einer Suche von Vorteil sein!
Aber bevor ihr anfang zu Reden, euer Bier ist leer, wartet bis der Wirt es nachgefüllt hat, mit trockner Kehle spricht es sich so schwer."
Adular
15th December 2003, 18:38
„Um so wichtiger wäre es das wir unsere Augen und Ohren offen halten! Könnten wir ihnen eine solch ruchlose Tat nachweisen, so würden sie ihr Ansehen in Alirion für immer verlieren. Aber dafür müssten wir erst einmal wissen wonach wir suchen. Habe ich euch vorhin..“ WAS WAR DAS?? War dort eben am Fenster in der anderen Ecke der Kneipe nicht eine Bewegung gewesen. Jetzt schien alles ruhig zu sein. Oder waren das ÄSTE die dort an der Scheibe kratzten. Ruhig Adular, es gibt auch ganz gewöhnliche Bäume. Das hat ein Wald nun mal so an sich. Ich wandte mich wieder Curuvien zu als es passierte: Mit einem lauten Krachen zersplitterte die Eingangstür und wurde von der Wucht des dagegenhämmernden Schlages regelrecht zerfetzt. Die Splitter flogen quer durch den Raum und waren noch gar nicht ganz gelandet als ein ähnlicher Schlag auch das Fenster zerstörte.
Und dann sah ich sie. Dieselben Kreaturen die ich seit dem Schicksalshaften Tag immerwieder in meinen Träumen sah. Die schwarzen Chrrats. Der erste kam genau durch die Eingangstür, wobei es ihn nicht störte das sie nicht für Wesen seiner Statur gemacht war. Sein mächtiger Astarm fegte durch die Luft und wirbelte Bauern und Tische wie Blätter durch die Schenke. Dabei ließ er ein Grollen ertönen das nicht von dieser Welt kommen konnte. Ein Geräusch das wie eine Mischung aus dem Splittern eines sturmgepeitschten Baumes und dem schreien eines Riesen klang. Ein zweiter Baum durchbrach die Wand auf höhe des Fensters, direkt in Reichweite des Tisches an dem der Schüler der Szas Khar saß. Das alles geschah in weniger als 2 Sekunden doch schon jetzt war nur noch der hintere Teil der Schenke intakt. Was am Tisch des Schülers geschah konnte ich nun nicht mehr verfolgen, da der erste Chrrat unserem Tisch bereits gefährlich nah kam. Er war so gewaltig, dass er mit seiner Krone Teile der Decke herunterfetzte. Nun endlich gelang es mir mich aus meiner Erstarrung zu lösen und mit einer Bewegung griff ich neben mich zog mein Schwert und wirbelte dem Riesen entgegen. Lächerlich dieser Versuch! Wenn mir die anderen nicht zu Hilfe kamen, so hatte ich keine Chance!
Samoobrona
15th December 2003, 18:58
Ein Klirren. Er sprang sofort auf, reflexartig hatte er schon seinen Bogen in der Hand. Ohne nachzudenken legte er einen Feuerpfeil in den Bogen ein und schoß. Der erste Chrrat fing an zu schreien, als er in dem Feuer anfing zu verbrennen. Immer mehr Chrrats kommen in die Taverne,die nur noch Teilweise existiert, mittlerweile greifen alle nach etwas, was sie als Waffe verwenden können.
Er Kippt den Tisch vor sich um, so dass er sich selbst und dem Kuttenträger schutz bietet. Pfeil um Pfeil, schuß um Schuß. Der Boden ist schon voll mit der Asche der Chrrats. Inzwischen schießt er mit Blitzpfeilen, da diese sie nicht nur verbrennt, sondern sie auch noch kurzzeitig blind macht. Aber immer mehr Chrrats drängen in dass Gebäude, immer näher kommen sie. Mindestens ein dutzend liegen schon von seinen Pfeilen getroffen auf dem Boden, aber wird das ausreichen?
Kurz hatte er Zeit zum Nachbartisch zu gucken, auch sie hielten sich wacker, aber die Situation wurde noch gefährlicher, da sich dass Feuer der Pfeile inzwischen in der Halben Taverne verteilt hatte, es hinderte zwar die Chrrats am Näherkommen, aber es wurde verdammt warm...
Feanor
15th December 2003, 19:24
Soviel allso zum Thema "sicherer Norden". Danke ehrenwerter Söldner der Schülerschaft. Ihr könnt uns ja toll beschützen hier.
Mein Schwert würde mit gegen bäume wohl kaum helfen, also schnappte er sich aus seinem Rucksack eine kürzlich erworbene Streitaxt.
Mit einem wütenden Gebrüll warf er sich auf den Baum, der gerade begann von hinten Adular zu zerschlagen und spaltete ihn (den Chrat) von Kopf bis Fuß.
Nun waren andere Chrats von dem zersplittern ihres Artgenossen aufmerksam geworden.
Mit Schlägen nach links und rechts deckte er sich und hieb dem einen oder anderen ein paar Äste ab.
Doch wirklich erfolgreich konnte man dem Gewimmele von Ästen überall nicht Herr werde und wenn auch momentan keine akute Lebensgefahr für mich bestand, starben imme mehr Tavernenbewohner und früher oder später würden sich die Bäume auf mich konzentrieren.
Adular
15th December 2003, 21:26
Hinter mir hörte ich ein heftiges splittern. Mit einem kurzen Ausfallschritt und einem heftigen Rundschlag verschaffte ich mir Luft und drehte mich um. Curuvien hatte gerade einen Chrrat gespalten, der sich mir wohl von hinten genähert hatte. Nun bedrängten ihn jedoch weitere welche von dem Zerbrechen ihres Kameraden angelockt wurden. Auch der Riese, der zuerst in die Gaststätte gestürmt war begann nun wieder gegen mich vorzurücken. Zwar war mein Schwert für einen solchen Kampf denkbar schlecht geeignet, aber mit einigen kräftigen Hieben gelang es mir ihn etlicher Äste zu entledigen. Dabei musste ich jedoch Schritt für Schritt zurückweichen um nicht in die Reichweite der großen Hauptäste zu geraten. Schließlich stand ich Rücken an Rücken mit Curuvien. Uns gegenseitig deckend gelang es uns recht gut die Bäume das Fürchten zu lehren. Auch der Fremde vom anderen Tisch tat inzwischen sein möglichstes um die Lücken in ihren Reihen zu vergrößern. Was war aber aus Angus und Neirlis geworden? „Wir sollten versuchen uns zu Neirlis und dem Jungen durchzuschlagen!“ schrie ich Curuvien zu. Langsam begann ich mich in Richtung unseres Tisches zu bewegen.
Torus
16th December 2003, 15:45
Als krachend die ersten Chratts in die Taverne stürmten war Neirlis erster Gedanke "Ich muss helfen!" Doch als Adular und Curuvien, die sich großartig gegenseitig deckten, sich entfernten fiel ihm plötzlich auf dass der Junge nun ganz alleine sein würde!
Er sah sich, bereits mit dem Bastardschwert in der Hand, zu ihm um und er schien zu verstehen dass es Zeit war sich in Sicherheit zu bringen. Er packte den Jungen und zog ihn mit sich unter den Tisch. In der Taverne herrschte ein absolutes Durcheinander und man sah man einige Menschen blutig zu Boden fallen. Es schien angefangen haben zu brennen aber das störte Neirlis nicht weiter, sein Blick war fest auf die hintere Tür in der Taverne gerichtet, die wohl in einen kleinen Nebenraum führen musste. Er sah Angus an und sagte: "Wenn ich JETZT sage, rennst du so schnell wie du kannst zu dieser Tür und bleibst erst mal dort! Hier, nimm noch diesen Dolch, ich hoffe du wirst ihn nicht brauchen!" Er griff unter seinen Mantel und zog einen verzierten aber sehr scharfen Dolch hervor.
Er wartete einen Moment... plötzlich fiel ein ziemlich großer Chrat brennend zu Boden und verdeckte so die Sicht auf die Tür. Doch Neirlis schrie: "JETZT!" und Angus rannte los! Auch Neirlis sprang hervor und ein Blitzpfeil zischte nur knapp an seinem Kopf vorbei und setzte die Wand in Flammen. Ein riesiger Chrat stand mit dem Rücken zu ihm und bewegte sich von ihm weg. Er hob sein Bastardschwert und hieb kräftig auf den rechten großen Ast des Chrats ein. Dieser fiel ab und der Chrat wollte sich wohl grade umsehen als ein Blitzpfeil ihn an der Seite traf. Der Chrat geriet nun völlig in Rage... er schlug wild mit den übrig gebliebenen Armen um sich und warf Tische, Bänke und Personen an die Wand. Neirlis wurde von einem Ast getroffen und flog gegen eine Wand und blieb unweit der Tür liegen. Er stand wieder auf und sah gerade noch wie ein großer Chrat Angus packte und wohl durch die Eingangstür rennen wollte doch in all dem Feuer und Rauch hatte er die Türen verwechselt und war in das Nebenzimmer gerannt. Neirlis rannte hinterher.... Schaffe ich den alleine ? Hoffentlich unterstützt mich noch jemand! dachte er und verschwand dem Chrat folgend...
Taranis
16th December 2003, 17:05
... lightidus greift reflexartig seinen grossen humpen bier, bevor dieser mitsamt dem schweren tisch auf die seite fällt. er kniet sich hinter die deckung und sieht wie sein tischnachbar ein pfeil nach dem anderen mit seinem bogen aufzieht und in die richtung der chratts abschiesst.
mit seiner rechten hand leert lightidus grinsend den vollen humpen in einem zug, während seine linke bereits sein mächtiges bastardschwert aus der scheide zieht. mit einer eleganten drehung steht er plötzlich hinter dem tisch auf und hat im gleichem moment schon den ersten schweren ast eines chratts abgeschlagen, der bereits nach dem bogen seines kampfgefährten griff.
mit einem blick erkannte lightidus, das die feuer- und blitzpfeile des jungen bogenschützens neben ihm nicht lange genug die gefährlichen monster aufhalten werden. er packt den bogenschützen am kragen und schiebt ihn rückwärts gehend in richtung hintertür, während er weiter sein schwert vor sich kreisen lässt, ast um ast abschlägt und sein hintermann surrend seine pfeile zielsicher in die dicken stämme jagt.
aus den augenwinkeln registriert er, das das, was von der taverne noch übrig geblieben ist, bereits in flammen steht und einige besucher mittlerweile schwer blutend und reglos am boden liegen. einige andere besucher versuchen, sich gegenseitig deckung zu geben oder auf eigene faust schutz vor den umherschwingenden ästen zu finden. doch der kampf in diesen räumlichkeiten ist aussichtslos, das weiss lightidus. seiner kampferfahrung sicher, weiss er, das gegen diese viecher nur der kampf im freien den sieg bringen kann.
er ruft den noch kämpfenden zu: "sofort alle raus hier, hinter dem tresen durch das hinterzimmer. schnell..."
dann schiebt er den bogenschützen entschlossen richtung tresen.
mit kurzen sprüngen erreichen beide die rettende tür, gelangen durch ein fenster im hinterzimmer ins freie.
mit ein paar schnellen schritten hat lightidus einige meter zwischen sich und der brennenden taverne gebracht. er steht jetzt auf dem hinterhof, einige meter im umkreis nur sandboden.
der ideale platz, um jeden möglichen angriff der chratts mit hoch über dem kopf kreisendem schwert abzuwehren.
"dort hinter dem zaun ist eine gute deckung mit schussposition, um mich zu unterstützen" ruft er seinem kampfgefährten mit dem bogen zu und zeigt auf einen schweren bretterzaun in gut zehn schritten entfernung.
erwartungsvoll blickt er auf das zerbrochene fenster, um zu sehen, wer sich noch ins freie retten kann, um den kampf gemeinsam mit ihm aufzunehmen.
"vielleicht ist ja auch das grossmaul dabei ?" denkt sich lightidus und weiss genau, das dieser zwar in der taverne gut gekämpft hat, aber wohl KEIN nordbewohner sein kann. denn chratts wurden im norden schon seit langer, langer zeit nicht mehr gesichtet. auch diese gegenwart der ast-monster kann sich lightidus nur schwer erklären.
"vielleicht hat sie der schändliche samilar, lord der worte aus seinen südlichen wäldern heraufgeschickt. würde ihm ähnlich sehen, nachdem wir bei der letzten begegnung am sedatpass seine verlogenen anhänger vernichtend geschlagen haben." schiesst es ihm durch den kopf.
schatten am fenster des hinterzimmers sind zu erkennen, lightidus umfasst den griff seines schwertes fester...
ANGUS
16th December 2003, 18:19
Ich hatte mich nun also zu denn Männern gesellt und Adular erzählt eine Geschichte über sein früheres Leben und eigentlich war die Geschichte interesant, doch ich vergass sie schlagartig als die Monster aus dieser Geschichte lebendig wurden und in die Taverne drängten. Ich war geschockt und konnte mich beim Anblick dieser riesigen ... Dinger nicht bewegen. Plötzlich wurde ich unter den Tisch gerissen und alles was ich mitbekam war, dass ich auf den ruf "Jetzt" zur Tür rennen sollte. Solbald ich auch nur den Ansatz des Rufes vernahm stürmte ich los. doch ich kam nicht weit und da packte mich etwas. In dem augenblick verlor ich die Gesinnung. Mein letzter Gedanke war: "Sollte dies wirklich die erste und letzte Schlacht für mich werden ..."
Adular
16th December 2003, 18:25
Durch den nun immer dichter werdenden Rauch konnte ich erkennen wie Angus von einem Chrrat weggeschleppt wurde. Dicht hinter ihnen war Neirlis, dann verschwanden sie Richtung Hintertür. „Sofort alle raus hier!“ Die Stimme gehörte dem hühnenhaften Schüler, der sich mit einer Hand gegen die Chrrats zur wehr setzen mit der anderen den Bogenschützen zur Hintertür dirigierend dem Tresen näherte. Recht hatte er! Der Rauch brannte inzwischen in den Augen und bei all den Trümmern und Chrrats war es schwer einen guten Schlag zu führen. So begaben sich auch Curuvien und ich langsam in Richtung Hinterzimmer. „Wisst ihr wohin der Junge verschleppt wurde?“ schrie ich ihm zu. Ein Kopfnicken zwischen zwei Hieben mit seiner gewaltigen Axt deutete auf die zweite Tür hinter dem Tresen. Ich schlug dem Chrrat vor mir meine Klinge mit einem mächtigen Zweihandschlag zwischen die Augen, dann hechtete ich mit einem Satz über die Theke. Curuvien folgte mir und gab mir mit einem Wink zu verstehen das ich Neirlis zu Hilfe kommen sollte während er die Tür decken würde. Ohne lange nachzudenken war ich mich gegen die Tür und sprang in den dahinterliegenden Raum. Angus hing noch immer in den Zweigen des Chrrats. Er schien das Bewusstsein verloren zu haben. Neirlis hatte alle Hände voll zu tun sich gegen die noch übrig gebliebenen Äste zur Wehr zu setzen. Mit einem wilden Aufschrei stürmte ich vorwärts und hieb mein Schwert direkt in den ungeschützten Rücken des Monsters. Zu meinem Entsetzen reichte der Schlag nicht um den Chrrat ernsthaft zu verletzen. Er drehte sich nur kurz zu mir versuchte mit seinem freien Arm nun mich hinwegzufegen. Diese Sekunde der Unachtsamkeit reichte Neirlis! Er warf sich nach vorne und stieß sein Schwert tief in die weicheren Gesichtpartien (wenn man bei einem Chrrat von so was überhaupt sprechen kann). Mit lautem Krachen kippte der Riese zur Seite und Angus wurde in hohem Bogen aus dem Fenster geschleudert. „Los hinterher!“ rief ich Neirlis zu. Ich selbst drehte mich um, griff durch die noch offene Tür und zog Curuvien zu uns in den Raum. Dann hechtete ich durch das von Angus zerstörte Fenster ins Freie. Mit einer eleganten Rolle kam ich auf die Beine und sah in einigem Abstand die Gestalt des Kuttenträgers. Mit ein paar Sätzen entfernte ich mich vom Gebäude und stellte mich vor dem immer noch benommenen Angus auf gespannt wer nun aus der Taverne kommen würde.
Torus
16th December 2003, 20:30
Verzweifelt kämpfte Neirlis gegen den riesigen Chrat, in der Hoffnung Angus aus seinen Ästen zu befreien. Doch all seine gezielten Hiebe wehrte der Chrat geschickt ab.
Als er gerade zu einem neuen Schlag ansetzen wollte, schnellte plötzlich hinter ihm ein Schatten hervor.... Es war Adular!
Er traf den Chrat geschickt im Rücken, doch der zeigte der sich davon wenig beeindruckt und wandt sich ihm zu. Das war ein fataler Fehler! Neirlis, sein Schwert immernoch zum Schlagen bereit, rammte es ihm mitten in sein hämisches Gesicht und der Chrat ging ächzend zu Boden. Als Angus dann durch Fenster flog, sah er Adular an und dieser rief ihm zu: „Los hinterher!“.
Sie sprangen nach draußen und fanden dort eine schwarze Gestalt über Angus leblos wirkenden Körper gebeugt. Neirlis wollte grade zum Schlag ausholen als er den Blick von Adular auffing und dieser ihm mit einem Kopfnicken klarmachte, dass alles in Ordnung war. Erst jetzt erkannte er, dass es sich bei der Gestalt um den Schüler aus der Taverne handelte... auch er beugte sich nun über Angus. Und plötzlich öffnete er seine Augen und blickte sie an....
ANGUS
16th December 2003, 21:05
Langsam machte ich die Augen auf und erkannte zwei der drei Männer vom Tisch. Adular und Neirlis - nur Curuvien fehlte. Ober gefallen war? Ob er vielleicht wegen mir gefallen war?
Ich fragte: "Was ist passiert? Wo sind wir? Wieso lebe ich? Und wo ist Curuvien?"
Ich schaute in die beiden Gesichter und eigentlich war mir egal
was sie sagen würden, hauptsache sie würden überhaupt was sagen.
Torus
16th December 2003, 21:19
Als er Angus dort so liegen sah, fiel Neirlis auf, dass sie sich besser alle etwas von der Taverne entfernen sollten oder zumindest Angus in Deckung bringen sollten. Daher sagte er zu den anderen beiden: "Kommt helft mir ihn in Sicherheit zu bringen. Wo sollen wir ihn hinschaffen?" Der Schüler antwortete "Bringen wir ihn zum Bogenschützen, der hockt dort vorne hinter dem Zaun." Er deutete auf einen nicht weit entfernten Zaun.
Sie packten Angus gemeinsam und liefen zum Zaun. Doch wo war Curuvien? Er hatte ihn in diesem Durcheinander völlig vergessen... war er noch im Nebenzimmer gewesen? Wieso ist er noch nicht rausgekommen zu uns? Sind etwa noch Chratts in das Zimmer gekommen ... ?
Samoobrona
17th December 2003, 13:56
"Ich werde ihn suchen!" Sprach er und sprang im selben Moment über den Zaun richtung Taverne. Durch die halb zusammengefallene Tür, drang er in das brennende Gebäude ein und suchte sich einen Weg durch die brennende Gaststube. Im Nebenraum, hörte er das Geräusch einer Axt, die auf Holz schlug. Als er durch die Tür war, sah er wie Curuvien tapfer gegen zwei Chrrats kämpfte und sich nur noch mir letzter Not gegen beide auf den Beinen hallten konnte.
Er nahm seinen Bogen in die Hand und ließ blitzschnell einen Blitzpfeil in Richtung Chrrat fliegen. Ein Chrrat wurde getroffen, der andere versuchte sich die Augen zu zu hallten. Wärend er dies tat, traf ihn die Axt des Curuvien mit einem einzigen Kräftigen schlag und der Chrrat viel in zwei Teile zerteilt auf den Boden, der unter seinem Gewicht zusammenbrach. "Komm wir müssen hier raus!" Hörte man seine Stimme, die nur mit Mühe den Lärm des Feuers und des zusammenbrechenden Gebäudes übertönen konnte. "Jetzt ist der Moment gekommen, in dem ich testen muss ob meine Rüstung wirklich feuerfest ist, wie mir versprochen wurde!" Just in diesem Moment, schloß sich die Feuerwand um die beiden....
Feanor
17th December 2003, 15:22
Sollte es so enden? Sollte der Auftrag scheitern wegen diesem Narr, Adular der diese Monster hierhergelockt hat?
Nein kämpfen-und wenn es das Ende ist. So viele wie möglich mitnehmen.
Diese Zwei riesigen monster werden nicht lebend hier rauskommen.
Plötzlich-Ein Plitzpfeil trifft den einen und blendet den anderen-Rasch die Axt in Zwei Hände und drauf.
Zerschmettert ist das Ungeheuer doch die Feuerwand rückt näher.
Der Schütze wirft sich auf mich-Doch wir werden bei lebendigen Leibe verbrennendort vorne- wo der Chratt aufstampfte ist ein Loch im Boden.
Ich springe auf-stürze mich hinein-mit einer Hand den Schützen hinterherziehend.
Über uns bricht die Taverne zusammen wir hören das tiefe grollen doch hier unten ist es dunkler ls die Nacht-man kann nichts sehen.
Ich ziehe ihn von dem Loch weg damit er nicht von Trümmerstücken getrofen wird.
Torus
17th December 2003, 16:22
Die Taverne brach krachend in sich zusammen und Neirlis starrte entsetzt auf das was von ihr übrig geblieben war. Curuvien und der Bogenschütze, dessen Namen er nicht kannte, waren nicht mehr rausgekommen. Konnten sie das überlebt haben... ?
Er näherte sich, wie Adular auch, langsam den Überresten und begann nach ihnen zu suchen. Doch unter diesen Schuttmassen aus Steinen, Balken, Chratt-Überesten und Asche konnten sie überall sein....
Adular
17th December 2003, 19:49
Kaum war der Bogenschütze in das brennende Haus gestürmt, sah man es kurz aufblitzen. Ein Krachen und dann begannen die brennenden Trümmer wie in Zeitlupe in sich zusammenzufallen. Nein! Ich hatte die beiden kaum gekannt aber zumindest Curuvien verdankte ich bereits mindestens einmal mein Leben. In stumpfer Wut ballte ich die Fäuste.
So schnell wie das Feuer sich ausgebreitet hatte schien es auch wieder zu verlöschen und noch bevor die Temperatur wieder auf ein erträgliches Maß gesunken war löste sich Neirlis aus seiner Erstarrung und begann in den Trümmern nach den Beiden zu suchen. Ich schaute kurz zu Angus stellte jedoch fest das er zwar etwas verwirrt aber doch wieder munter aussah dann folgte ich ihm und begann heruntergestürzte Balken beiseite zu schieben. Ein Gutes hatte das Feuer jedoch: Kein Chrrat hatte die Flammenhölle überlebt. Aber wie standen die Chancen für Curuvien und den Bogenschützen? „CURUVIEN!! Könnt ihr mich hören?“ schrie ich in die noch glühenden Reste. Da! War da nicht ein Husten? Sofort rief ich Neirlis und wir rannten zur Quelle des Geräuschs. Es schien direkt unter dem Stamm eines gespaltenen Chrrats hervorzukommen. Gemeinsam warfen wir uns dagegen und Zentimeter für Zentimeter bewegte er sich. Was würden wir finden?
ANGUS
18th December 2003, 13:26
Ich hatte viele Fragen aber anstatt Antworten zu bekommen wurde ich hochgehoben und beiseite getragen. Nur langsam kehrten meine Lebensgeister vollständig zurück. Als ich mich aufsetzte sah ich das die Taverne brennend zusammengestürtzt war. Von den riesigen Baummonstern war nirgends etwas sehen, aber ich sah zwei Männer in dem schutthaufen graben, als ob sie etwas suchen würden. Aufgrund des Schnutzes und des Rußes konnte ich nicht erkennen wer diese beiden waren. Aber mir war klar sie suchten etwas - oder besser jemanden.
Also stand ich auf, richtete so gut es ging meine Kleiderung und lief zur Taverne. Dort angekommen half ich einen der beiden einen schweren Balken beiseite zu heben. Endlich konnte ich auch meinen Teil dazu beitragen.
Ganz nebenbei rief ich: "Wenn suchen wir eigentlich?"
Adular
19th December 2003, 09:53
Nur noch ein winziges Stück.. Dann gab es plötzlich einen Ruck und der schwere Stamm sprang beiseite. Angus hatte sich mit uns dagegengeworfen. "Wir hoffen Curuvien und den Bogenschützen zu finden!" antwortete ich ihm.
Unter dem Baum kam ein Loch zum Vorschein, in dem man einen Aschehaufen sah. Ein Zucken ging durch den Haufen und dann stob uns eine riesige Wolke feinen Aschstaubs ins Gesicht. Hustend wischten wir uns den Dreck aus den Augen und als man wieder etwas erkennen konnte standen Curuvien und der Schütze bereits grinsend vor uns. Ich sah die beiden erleichtert an: "Ihr wißt es wirklich spannend zu machen!"
Feanor
19th December 2003, 10:30
Wir tasteten uns in dem dunklen Loch nach allen Seiten, doch es schien keinen Ausweg zu geben.
Oben über dem Loch war ein Chrat zusammengesunken und er war sicherlich mit Trümmern begraben, es schien keinen Ausweg-keine Hoffnung mehr zu geben als plötzlich-
der Chratt sich zu bewegen begann. Er erhob sich langsam und erste Sonnenstrahlen fielen in das Loch.
Der Bogenschütze kam erregt zu mir gestolpert
"Es bewegt sich" raunte ich ihm zu und während ich miene Axt in beide Hände hob ließ er einen Pfeil auf die Sehne gleiten.
"Warte noch" flüsterte ich. Vielleicht übersieht er uns.
Es schien nicht so als wollte er auf mich hören doch just in dem Moment wo er den Pfeil losschnellen lassen wollte erschien das Gesicht Adulars in der Öffnung:
"Ihr wißt es wirklich spannend zu machen!"
"Ich werde versuchen mich in Zukunft zu beherschen.
Sind die anderen verletzt? "
ANGUS
19th December 2003, 12:35
Als ich mich mit gegen den Baumstamm warf rutschte er endlich beiseite. Adular - endlich erkannte ich ihn- rief mir zu: "Wir hoffen Curuvien und den Bogenschützen zu finden!"
Unter dem Stamm befand sich ein Loch voll mit Asche und als ich genauer hinschaen wollte bekam ich einen ganzen Schwung davon ab. Denn in dem Loch waren tatsälich die Gesuchten. Adular scherzte trotz seiner Erschöpfung (oder war es gar kein Scherz):"Ihr wißt es wirklich spannend zu machen!" , worauf Curuvien erwiderte:"Ich werde versuchen mich in Zukunft zu beherschen.
Sind die anderen verelezt? "
diese worte lösten die Anspannung in mir und ich musste anfangen zu lachen.
Adular
20th December 2003, 10:37
Ich war einen Blick in die Runde. Curuvien und der Bogenschütze waren zwar noch grau von der Asche und ihre Gesichter wirkten erschöpft und Rußverschmiert aber körperlich schien ihnen nichts zu fehlen. Angus hatte seien Sturz anscheinend gut überstanden und auch Neirlis hatte außer einem geschwärzten Gesicht keinen offensichtlichen Verletzungen davongetragen.
Der Schüler stand ein wenig abseits und schien uns auch abschätzend zu mustern, aber auch er schien unverletzt. Unglaublich aber wahr: Wir schienen, abgesehen von ein paar blauen Flecken und angesengten Haaren alle unversehrt! „Sieht nicht so aus!“ antwortete ich ihm. „Nun es scheint, als wäre meine Reise nun wichtiger den je! Ich hätte nicht gedacht das sich auch schon hier oben im Norden so zahlreich sind.“ Während ich sprach machte ich einige Schritte rückwärts um jeden von ihnen im Blickfeld zu haben, blieb dabei jedoch mit dem Hacken hängen. Leicht ins straucheln geratend machte ich einige ungeschickte Stolperer um meine Balance wieder zu finden. Verdutzt schaute ich was mein Missgeschick verursacht hatte und erstarrte: Vor mir ragte eine schwarze Wurzel aus dem Boden. Sie hatte dieselbe Farbe (soweit man das in dem glimmen der Reste der Taverne überhaupt erkennen konnte, denn es war mittlerweile finstere Nacht) wie die damals auf dem Feld. Ich war mir sicher das sie vor wenigen Minuten dort noch nicht gewesen war. Oder täuschte ich mich? Ich sah die anderen an um zu sehen was sie jetzt dachten.
Teeka
20th December 2003, 15:58
Als die Dunkelheit immer dichter wurde, legte ich eine Rast ein und baute mir einen kleinen Unterschlupf aus Ästen und meinem Umhang.
Augenblicklich schlief ich ein und erwachte erst, als die Sonne schon hoch am Himmel stand und mit ihren warmen Strahlen mein Gesicht kitzelte und mich dadurch weckte.
Ich packte schnell meine Sachen zusammen und verwischte meine Spuren so gut es ging. Schnell saß ich auf und trieb mein edles Pferd in einem schnellen Gallopp auf die hohen Berge zu, die sich bedrohlich vor mir aufbauten.
Langsam erspähte ich in der Ferne einen schmalen Durchlass der von hohen, steineren Wachtürmen gesichert war und in dessen Tal ein Dorf, nein, eher eine Festung mit dem Banner der Szas Khar liegt. Ich bremse mein Pferd und blicke mich um, keine Schenken oder Bauern in dieser unwirtlichen Gegend waren zu erblicken und ich ritt langsam auf die bedrohlichen Türme mit den finsteren Wachem obenauf zu.
Mir wurde bange, ein längst vergessenes Gefühl, ein unangenehmes Gefühl breitete sich aus....
Samoobrona
20th December 2003, 19:55
"Na Toll, jetzt sitze ich mit Curuvien in diesem Loch fest, ich kann mir wirklich nichts schöneres vorstellen. Hoffentlich beeilen sich die anderen mit der Suche nach uns!"
Da öffnete sich dass Loch und erst Curuvien, dann er selbst stiegen aus dem Loch. Er blickte in Gesichter die sich freuten sie beide zu sehen, dass konnte er nur teilweise verstehen. Sie standen alle in der Landschaft rum und wussten nicht was sie jetzt tun sollten, nicht alle hatten sich an der Suche beteiligt. Der Kuttenträger stand still auf einem Hügel, es sah aus als ob er dort im Stehen schlafen würde, aber ihm war sofort klar, dass es die beste Position war um die gesammte Umgebung nach weiteren Chrrats zu durchsuchen.
Dann viel Sein Blick auf die Wurzeln am Boden, sofort fing er an sie auszureißen und zusammenzuwerfen. Nachdem in der näheren Umgebung keine Wurzeln mehr zusehen waren, zündete er sie an, und setzte sich an dass Feuer. Wenigstens diese Chrrats hatten es nicht geschafft sich zu vermehren, aber wer weiß wieviele es noch von ihnen gibt...
Teeka
20th December 2003, 20:08
Ich kam an das Tor, hinter dem ich die Stadt, nein eher die Festung, des Szas Khar erkannte. Noch weiter in der Ferne konnte man die schönen weiten Wiesen vom Zentrum Alirions erblicken, übersäht von vielen prächtigen Dörfern die auch aus der Ferne gut zu sehen waren!
Die Wachen, eingehüllt in dunkle Kutten, hielten mich an und fragten nach meinem Grund, den Norden zu verlassen. Ich sagte ihnen, dass sie das nichts anginge und sie wurden ungehalten aber liesen mich schließlich in die Stadt. Das Gefühl der Angst wurde größer, denn auch die Stadt zeigte kein Leben, keine fröhlichen Menschen und spielnde Kinder, sondern nur vermummte Gestalten die eilige ihres Weges gingen. Schnell durchquerte ich die Stadt und ignorierte die Wachen am Ende der Stadt und Galoppierte in die Freiheit.
Nach zwei bis drei Meilen kam ich an den ersten Gasthof seit langem, hier bestellte ich mir ein kühles Bier und ein Zimmer für die Nacht.
Ich hatte es geschafft...
Adular
21st December 2003, 16:38
Auch der Bogenschütze schien die Wurzeln bemerkt zu haben. Er fing sofort an sie in wildem Eifer auszureißen. Ich ging ihm dabei nach Kräften zur hand, wenn ich mir auch nicht ganz sicher war ob sie etwas mit unseren Angreifern zu tun hatten. Schaden konnte es jedenfalls nicht und so saßen wir nach kurzer Zeit gemeinsam an einem Feuer, jeder in seinen eigenen düsteren Gedanken versunken.
„Ich hallte es nicht für sinnvoll heute Nacht noch Weiterzuziehen! Von der Schenke ist zwar nicht mehr viel übrig aber wenigstens bieten uns die letzten Mauerreste ein wenig Schutz. Wir sollten eine Nachtwache postieren und uns den Rest der Nacht ausruhen. Wie ich das sehe werden wir morgen unsere Kräfte noch brauchen. Was meint ihr?“
ANGUS
21st December 2003, 20:40
Als die beiden aus dem Loch herausgestiegen waren, bemerkten wir eine dieser schwarzen Wurzeln von denen Adular in seiner Geschichte erzählte. Auch in seiner Geschichte waren die Wurzeln zusammen mit den Monstern aufgetaucht - da musste irgendein Zuammenhang bestehen.
Als die Wurzel entfernt war und ein Lagerfeuer entzündet, fragte Adular ob wir hier rasten wollen und Nachtwachen aufstellen wollen. Ich meldete mich freiwillig für die erste Wache, da ich so schnell eh nicht einschlafen konnte - immerhin hatte ich gerade erst mein erstes Abenteuer überstanden.
Adular
22nd December 2003, 20:34
„Keine schlechte Idee! Habt ihr den schon mal eine Nachtwache abgehalten? Wisst ihr die Schritte eines Chrrats von den Geräuschen des Waldes zu unterscheiden? Vielleicht sollte Curuvien mit euch wachen, dann kann er gleich seine Worte in die Tat umsetzen und euch etwas beibringen. Was meint ihr Curuvien?“
„Ich werde mich noch mal in den Übereresten der Schenke umschauen. Vielleicht finden wir ja in der Vorratskammer etwas das noch nicht verbrannt ist.“ Mit diesen Worten stand ich auf und begann die Trümmer, die einmal den hinteren Teil der Taverne dargestellt hatten, zu durchstöbern. Ich hatte Glück! Es musste sich tatsächlich um so etwas wie eine Speisekammer handeln auch wenn die geräucherten Schinken eher Kohlestücken ähnelten. Unter der schwarzen Schicht waren einige Stücken jedoch genießbar. Mit einem lächeln präsentierte ich den anderen meine „Schätze“.
Feanor
22nd December 2003, 21:36
"Recht habt ihr! Wir alle sollten zu Zweit Wache halten, 4 Ohren hören mehr als 2.
Ich werde gerne die erste Wache zusammen mit Angus halten, allerdings werden wir nmicht den Schwertkampf üben, ihr wollt doch noch schlafen?
Ich denke ich werde euch ein wenig über die weite Welt erzählen, weit herumgekommen seit ihr ja noch nicht" *zwinkerte ich ihm zu*
Währendessen kam Adular mit den Verkohlten Vorräten aus der Schenke wieder.
"Das nennt ihr essen? Naja ich hab schon schlimmeres gegessen, damals als ich noch Soldat war, vor dem Dämonenangriff..."
"Nun esst etwas und dann legt euch schlafen"
Adular
23rd December 2003, 10:06
„Verzeiht das ich euch kein Mahl kredenzen kann das eures Gaumens würdig ist!“ Ich grinste Curuvien breit an, dann begann ich das Fleisch zu verteilen. Nachdem ich von meinem Stück die Kohlereste entfernt hatte schmeckte es eigentlich ganz passabel. Vielleicht lag es auch nur daran das mir der Magen knurrte.
Nachdem der gröbste Hunger gestillt war,(zu mehr reichten die Reste leider nicht) setzte ich mich ein wenig abseits vom Feuer und lehnte mich mit dem Rücken gegen einen Mauerrest. Den Mantel ein wenig fester ziehend begann ich einwenig meinen Gedanken nachzuhängen.
Wie oft hatte ich schon so die Nacht verbracht? Über die Jahre hatte ich einen sehr leichten Schlaf bekommen und ein zuruf meiner Kameraden hatte ausgereicht um hellwach und kampfbereit zu sein. Komisch, ich war Curuvien und Angus vorhin zum ersten mal begegnet und trotzdem vertraute ich mit dieser Nachtwache den beiden mein Leben an. So in grübeleien versunken dämmerte ich langsam weg.
ANGUS
23rd December 2003, 12:33
Schliesslich einigten wir uns darauf, dass Curuvien und ich die erste Nachtwache übernehmen. Wir aßen noch ein paar verkohlte Fleischreste aus der Taverne und dann legten sich die ersten zu Ruhe bis schließlich nur noch wir beide wach waren. Nach einer Weile des Überlegens fragte ich Curuvien: "Wie hat dich das Schicksal hierher, in diese Taverne, geführt?"
Samoobrona
23rd December 2003, 12:44
Curuvien soll wache halten, dass ich nicht lache, da bleibe ich doch lieber selber wach. "ER" hat mir schließlich beigebracht, nicht jedem dahergelaufenem Sittenstrolch zu vertrauen, und bis jetzt war dass immer ganz vernünftig. Wo kämen wir denn da hin. Nichts auf der Welt würde mich dazu bringen ihm zu vertrauen und wie ich sehe ist der Kuttenträger da ganz meiner Meinung. Denn dass der da hinten nicht schläft erkennt man selbst im Dunkeln...
So stand er vom Feuer auf, ging langsam zu einem nahestehenden Baum, legte seinen Bogen neben sich, aber so dass man ihn nicht wegnehmen konnte und zog sich die Kapuze über die Augen, aber so dass er noch alles erkennen konnte.
Wie oft habe ich schon so gesessen, dass wird ja langsam zur Gewohnheit. Nächtelang habe ich so auf meiner Reise verweilt und Wochen nicht geschlafen, da kommt es auf eine Woche ohne schlaf auch nicht mehr an....
Feanor
23rd December 2003, 12:56
Wie zu erwaten legten sich weder der Schütze noch der Schülersöldner schlafen.
Entweder sie vertrauen mir nicht oder sie hofften das ich einschlafen würde, sodass sie mich im Schlaf erdolchen könnten.
Das wwürde ihnen nich gelingen.
Ich Schlug die Kapuze zurück-Wache halten mit Kapuze auf dem Kopf-ja da hört man ja noch viel-Scheinen ja mehr Zeit in geheizten Schlossräumen Bücher zu lesen, anstatt sich draussen zu bewähren.
Thranduil
24th December 2003, 10:53
... ich erwachte mit einem schmerzenden Kopf, alles drehte sich um mich. Ich wusste nicht wer ich war und wo ich war.
Als ich nach geraumer Zeit das Gefühl der Übelkeit überwinden konnte, blickte ich um mich - ich lag in einem nebelbehangenen dunklen Wald aus Buchen und Kastanien, die mit ihren Kronen so dicht beieinander standen, dass man kaum etwas vom Licht des Tages erkennen konnte.Sonderbarer Weise konnte ich aus den wenigen Sonnenstrahlen, die den Nebel um mich erhellten, die Tageszeit genau abschätzen.
Neben mir sah ich weitere Menschen liegen, alle in grün-braunen Farben von Waldläufern gekleidet. ALs ich an mir herunterblickte sah ich dass auch ich so gekleidet war und neben mir ein Langbogen von feinster Qualität lag.
Aber warum war ich hier?
Wer sind diese Männer dort?
Wer bin ich?
Und vor allem woher kommen diese pochenden Kopfschwmerzen?
Einer der Männer die in der Nähe mir lagen war wohl schon etwas länger wach - er schaute mich an und fragte:
"Thranduil, mein Herr, geht es Euch gut? Die Chrats haben uns wohl beim Schlaf überrascht - welch Glück, dass sie uns nicht alle in Stücke gerissen haben. Aber irgendwas muss sie aufgehalten haben - wir haben 3 Männer verloren - es sind also noch 5 von uns übrig... Was sollen wir nun machen?"
Thranduil... Chrats... Während der Mann diese Worte aussprach schossen mir die Gedanken wie Pfeile durch den Kopf:
Wir waren auf einer Mission gewesen, diese Baumwesen - Chrats - zu jagen, und deren Ursprung zu ergründen. Sie hatten unser Dorf im Westen Alirions überrannt und den Großteil unser Frauen und Kinder ermordet.
Man hatte mich als Hauptmann ausgewählt, die Gruppe der verbliebenen Waldläufer anzuführen. Mit uns waren noch andere Gruppen aufgebrochen, mit derselben Mission, die aber in anderen Richtungen suchten.
Wir hatten schon viele Chrats aufgestöbert und in den Tod gejagt... Das sah man auch an den zerschlissenen Gewändern und den Kampfspuren in den Gesichtern der Männer
Als nach einigen Stunden auch meine restlichen Männer erwacht sind, und verpflegt wurden, hielten wir am schnell entzündeten Lagerfeuer eine kurze Situationsbesprechung - wir wussten alle, dass uns so ein Rückschlag nicht aufhalten durfte.
So sammelten wir die uns verbliebenen Sachen ein und wanderten weiter, immer im Schutz der Bäume.
Nach mehreren Tagen fanden wir die Spuren mehrere CHrats... WIr folgten den Spuren und kamen nach einigen Stunden an einen Ort, der wohl einmal eine Taverne gewesen war: Total verwüstet, halb brennend, mit Chratkörpern und ästen übersät - wir waren mal wieder zu spät gekommen... Neben den Trümmern fanden wir eine Gruppe Männer, von denen , gerüstet mit schweren Waffen und Rüstungen, aber zum größten Teil nur leicht verletzt. Einige schliefen, während 2 Männer Wache zu halten schienen. Ein Mann, der an einem Mauerüberrest lehnte und zu schlafen schien, kam mir irgendwie bekannt vor - dies war nicht unsere erste Begegnung!
Ich trat mit ein paar meiner Mannen aus dem Schatten der Bäume, um einen der wachenden Männer anzusprechen. SIe hatten uns wohl vorher nicht gehört, denn mit den zwei Wachhabenden schossen auch zwei weitere Männer aus ihrem Schlaf und auch der Mann an der Bauer hoch, und zogen erschrocken ihre Waffe
"Seid gegrüßt, edler Herren! Ihr habt vor mir und meinem Gefolge nicht zu befürchten! WIr waren auf der Jagd nach diesen Chrats, die dieses Unheil hier angerichtet haben, aber sie haben wohl auch uns überrascht.
Ich bin Thranduil - der Hauptmann der Waldläufer, die vor ein paar Wochen vom Westen aus losgezogen sind, um diese Chrats zu jagen und zu vernichten!"
Adular
24th December 2003, 16:04
Allein streifte ich durch den Wald. Was tat ich hier? Ich wusste es war gefährlich um mich herum doch konnte ich diese Gefahr nicht verstehen. Immer dichter schienen die Bäume und Äste an mich heranzukommen. Sie griffen nach mir hielten mich fest und rissen immer wieder an meiner Kleidung. Um mich herum nur knarren und peitschen der Zweige. Gleich würden sie kommen, über mich herfallen. Ich konnte spüren wie sie sich mir von hinten näherten. So schnell ich auch rannte sie kamen näher und näher. Ich blickte mich um. Da waren sie! Die Alptraumhaften schwarzen Chrrats! Ich wollte weiterrennen doch mit einem mal schienen meine Füße mit dem Boden verwachsen zu sein. Ich blickte an mir herab und sah wie meine Beine sich in schwarze Wurzeln verwandelt hatten sich immer fester in den Boden krallten. Die Chrrats kamen auf mich zu. Ich sah ihre abscheulichen Körper die ersten Äste jagten auf mein Gesicht zu und.. mit einem Ruck erwachte ich. Curuvien und Angus saßen noch immer am Feuer. Die Geräusche der Nacht bargen nichts bedrohliches.
Doch was war das? Wir waren nicht allein! Mit einem Schlag war sämtliche Müdigkeit verflogen und ich lauschte angespannt. Auch Curuvien und Angus schienen etwas bemerkt zu haben, denn sie starrten nun angestrengt in die Dunkelheit. Plötzlich traten mehrer Männer aus dem Wald. Sofort war ich auf den Beinen, die Waffe kampfbereit in der Hand. Auch meine Gefährten waren nun hellwach und in Alarmstellung. Einer der Männer erzählte uns jedoch das auch sie die Chrrats jagten und wir nichts von ihnen zu befürchten hatten. Irgendwie kam er mir bekannt vor, ich konnte nur nicht sagen woher. Ich blickte mich um, doch außer diesen Männern schienen keine weiteren nächtlichen Besucher unterwegs zu sein.
Ich war gespannt was nun passieren würde.
Thranduil
25th December 2003, 11:14
Ich schaute mir den mir irgendwoher bekannten Mann genauer an...
Dann viel es mir wieder ein:
"Adular - seid Ihr es? Könnt Ihr Euch auch an mich erinnern?
Damals seid Ihr durch unsere Gegenden gestreift, und habt uns von Eurer Mission erzählt. Damals glaubten wir Euch nicht, doch als unser Dorf von diesen Kreaturen zerstört wurde, war uns klar, dass das was Ihr uns erzählt habt auch uns betrifft. SO sind wir denn aufgebrochen, um Euch in dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe zu unterstützen und unsererseits diesen Wurzeln und Chrrats auf den Grund zu gehen!
Wie schade, dass wir uns unter solchen Umständen wiedertreffen mussten! WIe geht es Euch? Erzählt was Euch seid unserem Treffen wiederfahren ist!
Habt ihr bei dieser Schlacht hier Verluste erleiden müssen?" Ich blickte in die Runde und sah, dass einige Verletzte unter den Männern waren.
"Wir haben einen Heiler in unserer Gruppe - braucht ihr irgendwelche Heilmittel?"
Feanor
25th December 2003, 21:33
"Wir sind alle recht unversehrt und gesund, habt dank.
Diese Chratts haben die Wehrlosen Gäste der Taverne niedergemacht, denen wird euer Heiler auch nicht helfen können."
Doch sagt, wie kommt es das ihr gerade hier nach diesen Chratts sucht, hinterlassen sie so deutliche Zeichen?"
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OOC: Werde bis zum 3. nix schreiben-weil nicht da-wundert euch nicht ;)
ANGUS
26th December 2003, 12:42
Unsere Wache hatte noch nicht lange gedauert als plötztlich Geräusche zu vernehmen waren. Im nächsten augenblick traten dann auch eine Gruppe Männe aus dem Gebüsch und alle sprangen auf. anscheinend haben manche doch nicht geschlafen - ich muss noch viel lernen. Der Anführer der Männer scheint Adular zu kennen. Und auch haben diese Männer irgendetwas mit den Baummonstern - die wohl Chratts heissen- zu tun.
Ich vermute:" Es hat bestimmt wieder was mit den Wurzeln zu tun die überall auftauchen oder?"
Thranduil
26th December 2003, 14:53
Einer der Männer, der anscheinend nur so getan hatte, zu schlafen, sprach mich an:
"Wir sind alle recht unversehrt und gesund, habt dank.
Diese Chratts haben die Wehrlosen Gäste der Taverne niedergemacht, denen wird euer Heiler auch nicht helfen können."
Doch sagt, wie kommt es das ihr gerade hier nach diesen Chratts sucht, hinterlassen sie so deutliche Zeichen?"
Ich antwortete ihm:
"Wir wurden vor ein paar Nächten von Ihnen übberumpelt.
Einige meiner besten Männer haben ihr Leben verloren, als diese Baumwesen plötzlich aus dem Unterholz aufgetaucht sind...
Nachdem wir unsere Verwundeten verpflegt haben, sind wir den allzudeutlichen Spuren die diese Wesen hinterlassen, gefolgt, bis wir hierher kamen und Euch vorfanden.
Diese Baumwesen hinterlassen kaum sichtbare Spuren, gerade, wenn sie durch die Wälder streifen. Doch wir Waldläufer können die Spuren sehr gut sehen, und sogar aus ihnen erkennen, wann sie diesen Weg gelaufen sind.
Sagt - wer seid Ihr, edle Herren? Wie ich sehe, hattet ihr wohl mehr Glück, diese Chrrats zu besiegen, als wir"
Mit diesen Worten blickte ich in die Runde und nickte auch dem mann zu, der vermutete,dass das alles mit den Wurzeln zu tun hatte, die überall auftauchen. "Da habt ihr recht! Uns ist auch schon aufgefallen, dass jedes Mal, wenn diese Chrrats auftauchen, auch diese Wurzeln plötzlich aus dem Boden zu sprießen scheinen! Ich habe die vermutung, dass es ihre Sprösslinge zu seien scheinen... Wisst Ihr mehr darüber?"
Adular
26th December 2003, 16:00
Nachdem der Neuankömmling es ausgesprochen hatte, viel es mir auch wieder ein. Dies war Thranduil, den ich vor einiger Zeit in einem Waldläuferdorf getroffen hatte. Damals wollten sie mir keinen Glauben schenken aber inzwischen waren sie wohl eines besseren belehrt worden. „Das tut mir leid für euch Thranduil, dass ihr auf diese Art und Weise von der Wahrheit überzeugt wurdet! Aber eure Hilfe auf dieser Reise ist uns natürlich sehr willkommen! Doch setzt euch doch zu uns.“ Mit diesen Worten steckte ich mein Schwert zurück. „Wir können euch zwar nicht die Gemütlichkeit eines Schlosses bieten, aber an unserem Feuer friert man wenigstens nicht. Den Austausch von Erfahrungen sollten wir jedoch auf morgen verschieben, da die Nacht ohnehin nicht mehr sehr lang ist und uns der Schlaf fehlen wird. Wer übernimmt mit mir die Zweite Wache?“
Thranduil
26th December 2003, 21:03
"Dieses Angebot wissen wir zu schätzen, Adular" antwortete ich.
"Wenn es den anderen von diesen Herren hier lieb ist, werden wir uns um die 2. Wache kümmern - ihr seid durch den Kampf doch sehr angeschlagen wie mir scheint. Ihr könnt uns vertrauen - wir stehen auf keiner festen Seite, wir sind unsere eigenen Herren und hätten nichts davon,einen von euch auszurauben oder im Schlaf zu ermorden.
Wie mir aber scheint, gibt es unter euch Rivalen, denn einige von euch haben wohl nur so getan, als würden Sie schlafen. Und die Blicke die Ihr euch untereinander zuwerft lassen auch nict darauf schließen, dass einer dem anderen traut..."
Aber wie die genauen Details sind, müsst ihr mir morgen einmal in einer freien Minute erzählen, denn mir scheint, dass unsere Missionen, Adular, auf ein gemeinsames Ziel abzielen, was von Tag zu Tag ernster zu werden scheint.
Wenn ihr wollt, erzählt mir doch ein wenig, wie es Euch geht, Adular, während wir auf den Beginn des neuen Tages warten!"
Mit diesen Worten gab ich meinen Männern ein Zeichen, dass sich ein Plätzchen suchen und ein wenig schlafen sollten. Ich setzte mich zu Adular an das Feuer und wartete gespannt auf das, was er zu erzählen hatte.
Auch die anderen Männern schienen von Adulars Worten überzeugt worden zu sein, dass sie von uns nicht zu befürchten hatten.
Adular
2nd January 2004, 12:11
Ich schaute noch einmal in die Runde. Die inzwischen durch die Neuankömmlinge auf 11 Mann angewachsene Gruppe verteilte sich um das Feuer. Die Männer begegneten sich mit dem gesunden Mistrauen, welches man wohl jedem Fremden erst einmal entgegenbringt. Vielleicht würde sie der weitere Verlauf dieser Reise ja zu Kameraden machen, wer weiß..
„Nun Thranduil“ , begann ich mit gedämpfter Stimme, „das wenige was ich über diese Wesen weiß habe ich euch bereits bei unserer letzten Begegnung erzählt. Bekannt ist mir nur, das sowohl das die Wurzelfunde als auch die schwarzen Chrrats in etwa zur gleichen Zeit in Alirion auftauchten. Es liegt also nahe, das sie etwas miteinander zu tun haben. Außerdem habe ich noch den Hinweis dieser alten Frau, welche mich fand und gesund pflegte, nach welchem ich die Antwort auf meine Fragen im Norden finde. Ob die Chrrats nun aus den Wurzeln geboren werden oder ob beide Ursachen einer noch unbekannten düsteren Quelle sind, kann ich noch nicht sagen. Mit Gewissheit kann ich jedoch sagen, das dieses Phänomen untersucht und die Bedrohung durch die schwarzen Chrrats gebannt werden muss. Mit diesem Ziel bin ich unterwegs nach Norden und hoffe in diesen Männern genug Unterstützung zu haben, um mein Vorhaben mit Erfolg zu krönen. Doch sagt wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen? Ihr sagtet euer Dorf sei zerstört worden. Seid ihr die einzigen Überlebenden?“
Thranduil
2nd January 2004, 13:43
Adular erzählte mir, was er über diese Chrrats wusste.
Als er jedoch zu dem Punkt kam, uns zu fragen, ob wir die einzigen Überlebenden unseres Dorfes sein, fing ein leises Wimmern bei meinen Männern an, man konnte ihre trauer kaum übersehen. Auch ich blickte traurig zu Adular.
"Nein, wir sind nicht die einzigen Überlebenden, jedoch sind ich und meine Mannen diejenigen, denen alles genommen wurde -Frau, Kinder und Gehöft. Die restlichen Leute, sind gerade dabei, unser Dorf wider aufzubauen.
Ihr solltet uns die nächste Zeit besser nicht darauf ansprechen, wie und was passiert ist - wir leiden noch sehr darunter. Doch langsam wandelt sich die Trauer in Wut und Ehrgeizig, die Chrrats endgültig zu vernichten, um anderen Dörfern dieses Unheil zu ersparen...
Da Ihr, Adular, schon einen Weg eingeschlagen habt, während wir noch blind durch die Gegend irren, mächte ich mir Eure Loyalität anbieten. Eine Gruppe erfahrener Kämpfer wird wohl weiter kommen als einer alleine.
Mögen die Bögen meiner Männer schneller Ihr Ziel treffen, als die Waffen der Feinde die Verbündeten unserer Gruppe!"
Ein lodern ging in den Augen meiner Männer auf, als hätte man ihr innerstes Willensfeuer neu entflammt.
Was sagt Ihr zu diesem Bund, Adular.
Habt ihr hier auch schon Anhänger gefunden?
Zu groß sollte unsere Gruppe auch nicht sein, weil wir dann leichter angreifbar sind!"
Adular
4th January 2004, 13:13
„Es tut mir leid wenn ich an frischen Wunden gerührt habe! Nun Anhänger ist sicher zuviel gesagt. Ich werde mich bei Sonnenaufgang überraschen lassen, wer von diesen Männern mich begleitet und wer seiner eigenen Wege geht, aber es freut mich, das ich in euch und euren Männern bereits Mitstreiter habe!“
Thranduil erzählte mir noch ein wenig über sich und sein bisheriges Leben, doch man merkte bald das es ihm schwer fiel. Die Erinnerungen waren wohl noch zu frisch. So verbrachten wir den Rest der Nacht schweigend am Feuer und lauschten, jeder in seinen Gedanken, auf die Geräusche der Nacht.
So kam der Morgen und noch bevor die Nacht so richtig dem ersten Zwielicht gewichen war, erwachten die Männer um uns herum. Nun kam der Moment der Wahrheit, wie würden sie sich entscheiden?!
ANGUS
6th January 2004, 12:03
Viele Worte wurden gewechselt - aber letzendlich legten wir uns doch zur Ruhe in einer großen Gruppe. Aber ich glaube nicht das die meisten sich trotzdem sicher fühlten und wirklich schliefen. Egal ich war jedenfalls eingeschlafen und jetzt relativ munter.
Adular schaute grad fragend in die runde - anscheinend wollte er wissen wer mit ihm zieht. Ich wollte grad meine Mitgliedschaft im Bunde anbieten als ich was erblickte.
Weiter weg am Horizont in Nord-östlicher richtung stieg atrker Rauch auf. Ich sagte:" Schaut in diese richtung. Da ist Rauch zu sehen - scheint als brennt ein Dorf."
aber keine schien mich für voll zu nehmen, also entschied ich mich zu einer drastischen Massnahme.
Ich stieg auf einen verkohlten Holzstumpf der Schenke und rief laut in die Gruppe "CHRRATS!!!" und zeigte in Richung des Rauches.
Adular
6th January 2004, 21:44
Während ich noch einen nach dem anderen musterte murmelte Angus etwas. Leider verstand ich zunächst nicht was er sagte, doch als er sich auf einen Baumstumpf stellte und wild gestikulierend schrie: “CHRRATS!“ verstand ich was er meinte:
In einiger Entfernung sah man dicke Rauchschwaden aufsteigen. Zu oft hatte ich in meinem Söldnerdasein ein solches Schauspiel mit ansehen müssen um nicht sofort zu erkennen: Dort verbrannte gerade eine weitere Siedlung. Leider erlaubte der Wald um uns herum außer der Richtung keine weiteren Rückschlüsse.
Ich blickte mich um. Der Weg, an dem die Taverne gelegen hatte, führte in zwei Richtungen in den Wald. Die eine, aus der auch ich gestern Nacht gekommen war, mehr oder weniger nach Süden und von den Rauchschwaden weg, die andere ein Stück Westlich des Rauches aber deutlich in seine Richtung.
„Da könntet ihr recht haben.“ antwortete ich ihm mit ernster Stimme. „Aber ich denke wir werden bald mehr wissen! Der Weg dem ich folge scheint dort direkt vorbei zu kommen. Dann werden wir ja sehen was wir tun können.“ Ich überprüfte kurz den sitz meiner Kleidung und versicherte mich das meine Notration in dem kleinen Beutel an meiner Seite noch gut verstaut wahr. Dann begann ich mit schnellen Schritten dem Weg zu folgen. Was uns wohl erwarten mag?
Thranduil
6th January 2004, 23:21
Am nächsten morgen, als Adular den Blick auf die Gruppe der Überlebenden von letzter Nacht richtete, um zu prüfen, wer ihm wohl Folgen würde, rief einer der Männer, dass er Rauch aufsteigen sah. Ich blickte in die Richtung die er andeutete und sah, was er meinte... So muss mein Dorf auch ausgesehen haben, dachte ich bei mir.
Adular rannte los, auf dem Weg der in Richtung des Rauches führte. Auch die anderen sprangen auf.
Ich jedoch rief Adular zu:" Wartet Adular! Wir sind heute nacht auf diesem Weg gegangen! Er führt ein wenig nach nOrden, macht dann aber ein scharfen Knick nach Westen und geht dann dann nur noch geradlinig in diese Richtung! Ihr kommt aber nicht vom Weg weg Richtung Norden, das Unterholz ist zu dicht und voller Dornen!
Ich würde den anderen Weg nehmen, wenn ihr keine unnötige Verzögerung in Kauf nehmen wollt! Aber die andern Männer hier müssten sich doch besser auskennen. Ich bin zum ersten Mal hier.
Kennt jemand der Eurigen dieses Dorf und wie man am schnellsten dorthin kommt? ...obwohl es bestimmt schon zu spät ist?" Ich schaute die anderen an, und nahm meinen Bogen in die Hand.
Zu meinen Männern gewandt sagte ich: "Männer, passt gut auf! Wir dürfen nicht noch einmal zu leichtfertig durch dieses Gelände gehen, und dabei überrumpelt werden!"
Adular
10th January 2004, 18:18
Ich drehte mich um und überlegte. An Thranduils einwand mochte was dransein. Auch die anderen schauten sich unentschlossen an. Was Thranduil nicht wissen konnte: Auch sie waren ja nicht von hier, (bis auf den Schüler).
„Das Unterholz sollten wir meiden, schon wegen der Chrrats, da man sie in dieser Umgebung meist erst war nimmt wenn es schon zu spät ist! Aber ich meine gestern auf meinem Weg hierher an einem Abzweig vorbeigekommen zu sein. Vielleicht kommen wir auf dem weiter nach Norden. Was meint ihr Curuvien?“
Feanor
11th January 2004, 13:01
Die Wege im Norden sind selten gerade und oft führen sie in Hinterhalte.
Wir werden wohl, wenn sich der Schülersöldner nicht dazu herabläßt uns einen Tip zu geben, eure Abzweigun ausprobieren, mehr als falsch sein kann es ja nicht.
Adular
13th January 2004, 19:37
„Recht habt ihr!“ Ich warf einen Blick in Richtung des Kuttenträgers, doch von ihm kam keine Reaktion. So blieb uns nichts anderes übrig als auf unser Glück zu vertrauen. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, jeder mit der Vorahnung, das unser eigentliches Abenteuer wohl gerade erst begonnen hatte!
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Hier endet das Kapitel "die erste Begegnung". Ich muß sagen mir hat es viel Spaß gemacht und durch die Phantasie der Teilnehmer kam es zu einigen von mir sehr unerwarteten Wendungen.
Wer weiter bei der Ergründung des Geheimnis der schwarzen Chrrats dabei sein will, der folgt mir einfach in den nächsten Thread, der da heißt: Die Reise.
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