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Vollständige Version anzeigen : Die Reise


Adular
13th January 2004, 19:38
Hallo Zusammen,
wie ihr unschwer erraten könnt ist dies der 2. Teil meiner RPG-Geschichte. Das Prinzip hat bisher gut funktioniert, und daher schlage ich vor es beizubehalten.
Wen die Vorgeschichte interessiert, der ließt einfach im Thread „Die erste Begegnung“ nach.


Die Sonne stand inzwischen schon fast im Zenit, soweit man das überhaupt erkennen konnte, da sich das Wetter auch an diesem Tag kaum gebessert hatte. Immerhin hatte es aufgehört zu regnen! Wir waren der Abzweigung den halben Tag gefolgt und allen Befürchtungen zum Trotz hatte sie uns tatsächlich bis ganz in die Nähe der Rauchschwaden geführt. Mittlerweile konnte man das Verbrennen von Holz und Stroh, aber auch Mensch und Tier sogar riechen. Der Weg beschrieb nun einen Bogen und führte ein wenig östlich an dem nun bedrohlich vor uns aufragenden Qualmgebirge vorbei. Um den Weg ein wenig abzukürzen, schlugen wir uns direkt durchs Unterholz, stets auf der Hut vor den Kreaturen, die diese Zerstörung wahrscheinlich angerichtet hatten. Als wir den Waldrand erreichten, konnten wir direkt in ein kleines Tal hinabsehen, in dessen Grund ein Dorf lag. Oder besser was davon übrig war!
Die meisten Hütten waren zu Aschehaufen zusammengesunken, einige wenige brannten noch vor sich hin doch weit und breit kein Mensch der Versuchte zu löschen, oder wenigstens sein Hab und Gut zu retten. Seltsam! Auch von den Angreifern, welche es bei dieser Zerstörung zwangsläufig gegeben haben musste, fehlte jede Spur. Während wir noch aus unserer Deckung heraus beobachteten sah ich die anderen fragend an. Was sollten wir jetzt tun?

Feanor
13th January 2004, 21:02
"Die Zerstörung greift um sich. Angefangen hat es, wie ihr berichtetet, in den weiten Zentrals, wo die Ritter auf sich alleine gestellt sind, weiter ging es mit kleinen Schutzlosen Tavernen, die eigentlich unter die Obhut der Schülerschaft fallen sollten, die aber zu unbedeutend waren, um bemerkt zu werden.
Doch nun scheint der drittletzte Schritt erreicht zu sein: Der Angriff auf befestigte Dörfer, die unter dem Schutz der Shaz stehen.
Frech geworden sind die Monster, denn wen sie nicht unter dem Befehl der Khar oder des Südgewürms stehen, dann haben sie sich nun an etwas gewagt, das eine Hetzjagd auf sie ausrichten kann, die sie vielleicht nicht überleben.
Sollten sie das überleben, werden die letzten beiden Schritte bald folgen.
Mich würde interessieren ob es i Süden auch zu Angriffen kommt-und ob die Edlen Alirions bereits informiert sind.
...
Die Boten hiervon werden die Khar bald erreichen, ich möchte mir das Dorf einmal anschauen bevor sie kommen und alle Beweise verschwinden lassen.

Thranduil
15th January 2004, 10:54
Wir schlugen uns durchs Unterholz, und kamen an die Stelle, wo einmal das Dorf gestanden haben muss. WIr fanden nur kohlige Ueberreste vor. Allen stand die Wut auf diese Chrrats foermlich ins Gesicht geschrieben.
Es gab keine Spur von Ueberlebenden, auch die Chrrats waren nicht mehr zu sehen.
Dennoch sah ich diese Spuren, die Chrrats hinterlassen, wenn sie weiterzogen> Eine kaum sichtbare Schleifspur auf dem Boden, die in Richtung Nord-Osten fuehrte.
Ich wies die anderen darauf hin:
"Seht hier, ihre Spuren fuehren Richtung Nord-Osten! Kennt jemand die Umgebung hier genauer? Gibt es noch ein Dorf in dieser Richtung? Wenn ja, dann sollten wir uns beeilen, dass wir die CHrrats einholen, damit nicht noch ein Dorf so niedergerissen wird! Ich glaube, hier gibt es nciht viel zu retten..."

Samoobrona
16th January 2004, 12:52
Da gehen sie weg, auf direktem Weg, richtung Dorf, sich Laut unterhaltend wie ein Rudel kichernder Schulmädchen, wenn dass mal nicht schief geht. Manchen von ihnen hätte ich da mehr Feingefühl zugetraut. Dahinten zündet sogar einer eine Fakel an, deren Licht und Qualm meilenweit zu sehen sein musste. Chraats sind zwar nicht die Schlauesten, aber so dumm sind sie nun auch wieder nicht.


Er zog die Kapuze seines grünlichen Mantels noch ein Stück mehr zu, fasste seinen Bogen mit der einen Hand und binnen Sekunden war er im Dichten Unterholz verschwunden, gut getarnt durch Mantel und Dunkelheit. Als es dann noch began zu regnen und zu Stürmen, war er noch nicht mal mehr zu erkennen, wenn man direkt vor ihm stehen würde.


Irgendwer muss ja auf diesen Kindergarten Aufpassen, Curuvien traue ich dass nicht mehr zu...

Adular
18th January 2004, 13:42
Leise flüsterte ich Thranduil zu: „Da muß ich euch enttäuschen, von uns stammt auch niemand aus dem Norden. Wir müssen uns wohl auf unser Glück und unseren Orientierungssinn verlassen!“ und zu Curuvien gewandt raunte ich: „Denkt ihr wirklich die Khar hätten etwas zu vertuschen?! Dann sollten wir schnell handeln, denn ein solcher Dorfangriff hier oben im Norden wird ihnen sicher nicht lange verborgen bleiben! Thranduil, ihr sagtet ihr erkennt ihre Spuren. Könnt ihr noch irgendwelche Chrrats oder ähnliche Bedrohungen in der Nähe ausmachen? Wenn nicht dann würden Curuvien und ich uns ins Dorf schleichen und nach Hinweisen suchen. Ihr bleibt hier und bewacht mit euren Bogenschützen die Umgebung. Solltet ihr etwas verdächtiges bemerken, so ahmt den Schrei eines Kirus nach und Curuvien und ich sind gewarnt. Einverstanden?“

Thranduil
18th January 2004, 17:07
"DIe Spuren führen von diesem Dorf weg, Adular. Und Chrrats kehren nicht plötzlich zurück, wenn sie einen Weg eingeschlagen haben. Ich denke es ist sicher, in das Dorf zu gehen, wir werden hier Wache halten und euch warnen, wenn etwas sich nähert!"

Zu Adular hinbeugend flüsterte ich:
"Ich befürchte es droht nicht nur Gefahr von irgendwelchen Unwesen. Vielmehr aus unseren Reihen. Wenn ihr mal unauffällig die Männer zählt, die mit uns aufgebrochen sind, und die die jetzt noch da sind, so werdet ihr merken, dass einer fehlt! DIeser Mann mit dem dunklen Mantel ist schon seit ein paar Stunden weg... Ich habe da so ein Gefühl, dass wir aus dem Unterholz, das uns umgibt beobachtet werden.... Ich werde einen meiner Männer befehlen, sich genauer umzusehen, besonders nach frischen Fußspuren. Aber seit vorsichtig, wenn ihr das Dorf durchsucht!"

ANGUS
20th January 2004, 11:39
Schließlich machten wir uns auf den Weg und kamen bald in dem Dorf an - oder besser dort wo es mal war. Jetzt waren da nur noch verbrannte Ruinen und kein Mensch weit und breit. Was hatte das zu bedeuten?

Samoobrona
21st January 2004, 17:13
"Die wenigsten Menschen schauen über ihre eigene Ebene hinweg!" Damit hatte "ER" Recht gehabt. Der junge Knappe der nach ihm zu suchen schien, hatte ihn übersehen, obwohl er nur wenige Meter über ihm im vom Nebel umgebenen Baumwipfel saß. Da müssen sie aber Früher aufstehen um mich zu finden. So stieg er noch höher in dass geäst der Alten Eiche, die alle anderen Bäumer überragte und als er fast oben angekommen war konnte er alles Überblicken, dass noch immer brennende Dorf, die Nachläßig bewachte Gruppe von möchtegernjägern und den Knappen, der sich inzwischen in dem dichten Unterholz verlaufen zu haben schien...

Nachdem er dies gesehen hatte, stieg er vom Baum, blies laut in sein silbernes Horn, so dass seine tapferen Gefährten mit seinem Pferd näher kamen. Er bestieg sein Kräftiges Schwarzes Pferd und die Gruppe von ca 20 Leuten ritt richtung Osten weg. Diese Gruppe werde ich vorerst alleine lassen müssen. ER braucht mich wieder...

Und so sah man ihn Vorerst zum letzten mal, während er am Horizont verschwand...

Feanor
21st January 2004, 19:04
Gerade als sich Curuvuíen, begleitet von einigen anderen auf den Weg zum Dorf machen wollte, hörten sie aus dem Himmel einen schrecklichen Schrei.
Ich zog die Axt, erwartend, dass sich ein Schwarm Kirus, Tolerans oder anderem Voglvieh aus den Baumkronen gestürzt kam.
Tatsächlich aber bebte die große Eiche, die einige Meter zurückstand und begann sich- vorwärts zu bewegen!
"Es ist ein Riesiger Chratt-doppelt so groß, wie jeder andere, den ich je gesehen habe. Aber diesmal scheint es ein grüner, normaler zu sein."
"Aber Chratts können nicht schreien, ausserdem bewegt er sich nicht schnell." rief Angus zurück
"Eher so als wäre er verlet-"
In diesem Moment wiederholte sich der Schrei und der Bogenschütze, der sich im Geäst des Chratts nicht mehr festhalten konnte, flog mehrere Meter weit entfernt in ein Gestrüpp.
"Wenigstens wissen wir jezt, wer den Chratt aufgeweckt und wer so laut geschrien hat" meinte ich trocken zu Adular. "Doch nun nehmt eure Waffen zur Hand, dieser Kampf könnte sogar schwieriger als der letzte werden"
Kaum hatte ich diese Worte gesagt, begann ein ohrenbetäubendes Knarren und der Chratt schien eine Verbeugung anzudeuten, bis er plötzlich nach hinten viel.
Mehrere andere Bäume wurden von seinem Sturz mitgerissen und es schien noch zu zucken, falls man von Bäumen von zucken reden kann, und blieb dann still liegen.
Langsam näherten sich die Gefährten, während der Schütze noch im Busch lag und sich langsam versuchte aufzurappeln.
Adular der am weitesten vom Baum entfernt stand meinte: "Der stand wohl schon so lange hier, dass er morsch geworden ist"

Ich näherte mich dem Baum vorsichtig und kniete mich neben ihn, die Rinde war von schwarzen Flecken überwuchert, die Wurzeln waren im Àbfallen begriffen und an eingen Stellen, wo die Rinde abgeblättert war, kam der Stamms zu sehen, er schien schwarz und vermoddert, doch er fühlte sich nicht weich an sondern hart, als hätte in irgendetwas schwarzes unter der Rinde umfasst, auch die Blätter waren am abfallen und auch sie schwarz.
Ich teilte das Ergebnis den anderen mit. "Ich denke ihr hattet Unrecht, Adular. Dieser Chratt ist nicht vermoddert. Wenn man bedenkt das diese Schwarzen Chratts hier vorbeigekommen sind, würde ich sagen, dass sie ihn irgendwie befallen und krank gemacht haben.
Schaut ob ihr in der Umgebung schwarze Wurzeln findet."
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edit: OOC Hat sich ja erledigt

Samoobrona
22nd January 2004, 09:17
Es war schön wieder an der Seite von Freunden zu Reiten, lange, seit dem Aufbruch aus dem Osten haben wir uns nicht gesehen, aber mir wurde ja gesagt dass wir uns treffen würde.

"Wie habt ihr uns gefunden? Wir hatten noch gar nicht den Vereinbarten Treffpunkt ereicht?"

"Ich sah von einem Baum aus euer Lager, es war zwar schwer als Lager einer Ordentlichen Gesellschaft auszumachen, aber euer Wappen hat euch verraten. Was hat er uns diesmal aufgetragen, ich nehme an es hat was mit den Chraats zu tun?"

"In der Tat....."



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@Feanor, der einzige der Richtig arrogant war warst du. Es ist dreist/dumm schon eine Halbe stunde vorher rumzutönen, dass du was gegen mich schreiben willst. (Zitat: Ich glaube ich lasse deinen Bogen zerbrechen......). Und nebenbei waren deine Posts unseren Nordfreunden gegenüber arroganter als alles was ich geschrieben habe.

@All damit das RPG weitergehen kann:
-> Dann bin ich halt vom Baum gefallen.
-> Wir haben gemeinsam den Chraat besiegt.
-> Ich bin mit meinen Freunden weggeritten.
-> Die Übriggebliebenen machen sich auf den Weg ins Dorf zum chraatjagen etc......

Taranis
22nd January 2004, 10:11
... seit dem überfall auf das gasthaus durch die chrrats und dem aufbruch der "gesellschaft" sind nun einige tage vergangen.
lightidus ist mit einiger entfernung und gewohnt unauffällig der gruppe gefolgt.
"sie sind scheinbar auf der suche nach abenteuer, ohne ein festes ziel. lassen wir sie ziehen..." murmelte er seinen soldaten zu, die sich seit ein paar stunden eingefunden haben.
"wir gehen wieder grondare und räuberschergen suchen, diese gruppe junger ritter hat offensichtlich nichts böses im sinn, was den frieden im norden gefährden könnte. sie sind sich ihrer lage bewusst und werden uns keinen ärger machen."
trotzdem schickt lightidus seinen boten aus, um die angrenzenden dörfer und umherstreifenden armeen der schülerschaft über die anwesenheit der "abenteurer" zu informieren...
dann reisst er an seinen zügeln, bewegt sein pferd in eine andere richtung und verschwindet gefolgt von seinen soldaten, im tiefen wald....


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schade, das es zu streitigkeiten kommt.
deswegen und aus zeitmangel klinke ich mich hier aus, villeicht komme ich später wieder hinzu.
leider muss ich samoobrona recht geben, was an worten u.a. gegenüber szas khar und der schülerschaft geäussert wurde, ist mir von ein paar teilnehmern zu "arrogant, abfällig und respektlos". im forum kann/darf jeder seine meinung äusern, muss sich dann aber nicht wundern, wenn andere das "spielchen" dann nicht mehr mitmachen...

Adular
22nd January 2004, 17:05
Gerade als ich mich mit Curuvien auf den Weg machen wollte hörten wir erst einen Schrei, dann ein Splittern, gefolgt von einem mächtigeren Splittern und krachen. Curuvien war zuerst bei dem gefallenen Riesen und erzählte uns von seiner Entdeckung. Während ich mich noch dem Chrrat näherte, klopfte sich der Bogenschütze schon den Dreck aus der Kleidung und begrüßte eine Handvoll Männer die aus dem Nichts zu kommen schienen. Gemeinsam mit ihnen ritt er von dannen, nickte uns allen noch einmal kurz zu (bis auf Curuvien, die beiden schienen sich wirklich nicht leiden zu können) und verschwand dann Richtung Osten.
Erstaunt musterte ich zuerst den befallenen Chrrat und dann sehr misstrauisch die Umgebung.
Schwarze Wurzeln oder weitere Chrrats konnte ich jedoch nicht ausmachen. Auch die anderen schauten sich nun sehr genau um, entdeckten aber das selbe wie ich: Nichts!
Was war das! Ich meinte der ein schwarze Fleck auf der Rinde des gestürzten Chrrats wäre eben noch kleiner gewesen. Nein ich täuschte mich nicht. Bei genauerem hinsehen sah man das die Flecken beständig am wachsen waren. Immer schneller begann sich die schwarze Pest über dem Chrratkörper auszubreiten. Schon war der ganze rechte Hauptast in diese abgründige Farbe getaucht. Das gespenstische war, mit der schwärze schien auch das dunkle Leben in den Riesen zurückzukehren. Erst zuckten die äußeren Äste, dann plötzlich, zu schnell um noch eine Warnung auszurufen peitschten der Rechte Arm herum und traf einen von Thranduils Männern, der gerade suchend auf den Boden schaute am Rücken und schmetterte ihn meterweit in den Wald. „VORSICHT!!“ brüllte ich, doch mit einer für so einen Giganten unglaublichen Geschwindigkeit stand der Chrrat auf seinen Wurzeln und baute sich vor uns zu seiner vollen, nun gänzlich schwarzen, Größe auf. Nun würde es wohl doch zu dem von Curuvien angekündigten Kampf kommen. Ich zog mein Schwert, suchte einen festen Stand und erwartete den ersten Hieb.

Thranduil
22nd January 2004, 23:39
Nachdem sich zwei der Männer aus unserer Gruppe plötzlich entfernt hatten - der eine zu Pferd, mit ein paar Männern, die plötzlich aufgetaucht waren, machte Adular eine merkwürdige entdeckung - der alte, vermodert aussehende Chrrats, aus dem soeben einer der vermissten Männer fiel hatte sich rasch ausbreitende schwarze Flecken bekommen, die ganz und gar nicht modrig waren, sondern an Stärke zunahmen. Mit den Flecken nahm auch die lebhaftigkeit dieses alten Baumesstetig zu - mit einem mal stand der Chrrat auf, und schleuderte einen meiner Männer weg, der nicht mitbekommen hatte, was da geschah. Adular brüllte noch "VORSICHT!!!", doch da ging der Chrrat schon auf uns los.
Ich hatte sofort meinen Bogen zur Hand, um den Chrrat ein paar Pfeile entgegen zu schicken. Diese trafen ihn auch, aber anscheinend an einer Stelle, die den Chrrat stärker zu verwunden schien, als sonst nach einer Pfeilattacke - er war wie rasend vor Wut und drehte sich mit einer Schnelligkeit zu mir um, die man von Chrrats nicht kannte. Dann sah ich etwas, was mich stutzig machte - meine Pfeile steckten in einem Teil seiner Rinde, die noch nicht mit schwarzen Flecken übersäht war. War das wohl ein Schwachpunkt dieser Wesen?
Ich rief Adular und den anderen noch zu: "Zielt auf die morschen Teile seiner Rinde - dort ist er extrem verwundbar!", doch im nächsten Augenblick war der Chrrat schon über mir. Ich spürte einen dumpfen Schlag am Kopf und bemerkte plötzlich, dass sich mein rechtes Auge verschleierte mit einem Vorhang aus Blut. Ich schaute wie benommen noch zu Adular hinüber, der meine Notsituation sah und murmelte: "Rettet mich!"
Dann sackte ich bewusstlos zusammen, und bekam nichts mehr mit....

ANGUS
24th January 2004, 21:48
Als wir den Hang zum Dorf hinab steigen wollten hörten wir einen lauten Schrei. Erschrocken sah ich mich um. Da sah ich einen Chrat wie auf uns zu kam. Ich rief das Chrrats doch gar nicht schreien können. ausserdem sah es so aus als sei er verletzt.
Dann überschlugen sich wiedermal die Ereignisse. Aus den Zweigen des Chrrats wurde ein Bogenschütze geschleutert. Doch plötzlich fiel der Chrrat nach hinten um. Als Adular ihn untersuchen wollte begann er sich plötzlich wieder zu bewegen. Er erhob sich und hatte bevor er richtig stand schon mehrere Pfeile in sich stecken. Doch es half nix der Chrrat stürzte sich auf Thranduil. Dieser rief noch das der Chrrat an den wenigen noch nicht schwarzen Stellen am verwundbarsten ist dann konnte ich ihn nicht mehr sehen.

Ich erinnerte mich an den Kampf im Wirtshaus und wie mir dort geholfen wurde also nahm ich all meinen Mut zusammen und rannte laut brüllend auf den Chrrat zu . Ich hob mein Schwert und wollte zuschlagen aber wurde bevor ich es niederhauen konnte von einem Ast beiseite geschmiessen. Auch die anderen versuchten vergebens den riesigen Chrrat zu bekämpfen aber er war einfach zu stark. Da sah ich im Gebüsch neben mir den Bogen den der Schütze der vorhin aus der Krone des Chrrats geschmissen wurde. Als ich mich ein wenig umsah fand ich auch einen einzigen Pfeil. Ich überlegte - da ich aber kein Bogenschütze war lies ich beides liegen und rannte wieder auf den Chrrat zu. Wieder ohne Erfolg und beinahe hätte er mich zu fassen bekommen. Mir wurde klar das er so nicht zu besiegen sei.
Da fiel mir was ein. Der Pfeil den ich vorhin gefunden hatte sah so merkwürdig aus. Er war feuerrot - sollte das etwa einer dieser Feuerpfeile sein von denen ich mal gehört hatte. Könnte dieser Pfeil die Rettung sein. Ich versuchte mich zu erinnern wo ich ihn und den Bogen hab liegen lassen. Endlich fand ich es. Ich nahm den Bogen und den Pfeil in die Hand und schaute auf den Chrrat. Die grünen Stellen wurden immer kleiner aber ich wusste wenn ich dort treffe hätten wir eine Chance. Da war nur ein Problem - wie sol ich den Pfeil abschiessen. Ich hätte einfach auf mein Glück vertrauen können aber das hat mich schon diesen Pfeil finden lassen war es auch so stark mich treffen zu lassen?
In diesem Moment erkannte ich einige Meter von mir entfernt Adular, der sich grad nach einer Attacke aufrappelte. Auch er sah mich und konnte meinen fragenden Blick und den Bogen und Pfeil in meinen Händen erkennen. Ob er mir helfen könnte oder sollte ich doch einfach schiessen? Die Zeit wurde kanpp und ich war ratlos ...

Adular
24th January 2004, 22:22
Der Kampf mit dem Chrrat war einer der härtesten, die ich in meiner Söldnerlaufbahn je erlebt hatte! Selbst mit vereinten Kräften gelang es uns kaum, ihn auch nur in Bedrängnis zu bringen. Viel größer und ungleich stärker als der Überfalltrupp in der Taverne erschien er mir.
Thranduil lag schon am Boden und auch ich hatte einige Schläge einstecken müssen. Curuvien kämpfte wie ein Berserker! Immer wieder drang er auf den Riesen ein und brachte ihm einige male harte Treffer bei. Doch das Monster schien dies wenig zu beeindrucken. Was hatte Thranduil vor seinem Niederschlag noch gebrüllt? Die grünen Stellen sind seine Schwachpunkte?! Na Toll, erstens verschwanden sie zusehens und zweitens waren sie für mein Schwert doch ein Stück zu hoch! Doch was war das!
Angus stand etliche Schritte von mir entfernt und hielt unsicher einen Bogen und einen Feuerpfeil in den Händen. Das konnte unsere Chance sein! Ich warf einen Blich auf den Chrrat und den letzten verbleibenden grünen Fleck, dann wieder zu Angus der mich fast flehentlich anstarrte. Wollte er etwa das ich schieße? Bis ich bei ihm war und den Pfeil fliegen ließ hätte sich die grüne Stelle schon ganz geschlossen!
Also musste ich ihn zum Schuss bewegen und mit kräftiger Stimme brüllte ich zu ihm: „Schieß, das ist unsere einzige Chance! Ich weiß du schaffst es! Glaube an dich und schicke ihn in die Hölle aus der er kam!“ Jetzt musste ich ihm nur noch genug Luft zum Zielen verschaffen. Mit lautem Kriegsschrei, um die Aufmerksamkeit des Giganten auf mich zu lenken, stürmte ich auf den Chrrat zu und ließ eine schnelle harte Serie von Hieben auf ihn niederprasseln. Wie lange würde ich ihn so beschäftigen können? Hoffentlich lange genug für Angus..

ANGUS
25th January 2004, 15:23
Noch immer schaute ich zu Adular. Er rief etwas aber ich verstand es nicht. Doch als er losstürmte und den Chrrat mit letzten Kräften angriff wusste ich was er wollte.
Ich spannte den Bogen und versuchte auf den grünen Fleck zu zielen. Ich wusste nicht wirklich wie ich das anstellen soll. Da schloss ich meine Augen zog den Bogen noch einwenig straffer und lies den Pfeil fliegen. Noch immer hatte ich meine Augen geschlossen ich wollte sie nicht öffnen da ich befürchtete ich sehe wie der PFeil nicht trifft.

Thranduil
25th January 2004, 23:58
ALs ich zu mir kam, hatte ich hämmernde Kopfschmerzen. Man hatte mich an ein Lagerfeuer gelegt und mich mit einer Decke zugedeckt. Ich sah mich etwas benommen um. Mit erschrecken stellte ich fest, dass ich auf dem rechten Auge nichts sah!!!
Dann kam die Erinnerung wieder - wir kämpften gegen einen Chrrat der sich vor unseren Augen aus einem Baum gebildet hatte. Ich wurde niedergeworfen und von dem Chrrat angegriffen.
ABER ICH LEBTE!
Was war nur passiert!?

Als mein Blick klarer wurde, schaute ich mich um. Ich roch verkohlte Äste. Den Grund dafür konnte ich schon erahnen - sie hatten den Chrrat erledigt. Er muss wohl in Flammen aufgegangen sein...
Auf der anderen Seite des Lagerfeuers konnte ich die schemenhaften Umrisse des jungen Kriegers Angus erkennen.
Ich sprach ihn an:
"Angus, werter Herr! Wie geht es Euch? Was ist passiert? Hat es viele von uns erwischt? Wo ist mein Freund Adular?"

Adular
26th January 2004, 20:18
„Sucht ihr mich?“ Verblüfft drehte sich Thranduil um und erschrak sichtlich. Naja, ich glaube der blutige Schnitt quer über meiner Stirn wirkte doch ein wenig beunruhigend. „Keine Angst es sieht schlimmer aus als es ist“, beruhigte ich ihn lachend. „Unser junger Freund hier hat viel schlimmeres zu befürchten, wenn Curuvien ihn in die Finger bekommt. Fragend schaute Thranduil mich an und Angus fing plötzlich an sich wahnsinnig für den Fußboden zu interessieren.
Ich begann zu erzählen was sich nach Thranduils Ohnmacht ereignet hatte. „Und dann schoss er daneben?“ fragte Thranduilals ich an der Stelle mit dem Feuerpfeil kam. „Oh nein es war ein Meisterschuß! Leider hatte unser Superschütze die Augen zu als er schoss und deshalb hat er auch nicht bemerkt, das Curuvien sich heldenhaft von einem benachbarten Baum mit gezücktem Schwert auf den Chrrat und seine letzte grüne Stelle geworfen hatte. Schwert und Feuerpfeil trafen gleichzeitig das Ziel. Bedauerlicherweise traf der Pfeil außerdem Curuviens Umhang und nagelte ihn so am Chrrat fest. Tödlich getroffen ging der Riese in Rauch und Flammen zu Boden und Curuvien mittendrin. Angus und ich sind natürlich sofort hin doch er hatte sich schon befreien können. Nur sein Umhang und ein Teil seines Hemdes ist ein wenig lädiert. Ich glaube Angus, das könnte sich nachhaltig auf die Heftigkeit seiner Kampfunterweisungen, die er euch versprochen hat, auswirken.“ endete ich Augenzwinkernd.
„Oder was meint ihr Curuvien?“

Thranduil
29th January 2004, 12:08
Als mir anstatt Angus Adular von der Seite antwortete, erschrak ich doch ziemlich - er sah aus, als ob er gleich vor meinen Augen verbluten würde. Das lag wohl an dem dämmrigen Licht und dem Flackern des Feuers. Adular sah wohl meine Verblüffung und beruhigte mich so gleich.
Er erzählte mir, was alles vorgefallen war, nachdem ich in Ohnmacht gefallen war.
Ich musste grinsen, als er mir erzählte, was Angus getan hatte, und ich war gespannt wie Curuvien in Zukunft auf Angus zu sprechen war...

Etwas lauter antwortete ich, damit es Angus und Curuvien hören konnten: "Dann haben diese beiden mir wohl mein Leben gerettet. Ich danke euch! Ich stehe nun wohl in einer Lebensschuld bei Euch. Aber das tue ich gerne, ich werde wohl besonders auf Angus aufpassen und ihm das Bogenschiessen näher bringen...
Und Curuvien - wenn die Zeit kommt, und ihr seid in Gefahr, so werde ich zur Stelle sein, um Euch zu retten!
Was denkt Ihr, was wir jetzt machen sollten? Diese Welt wird von Tag zu Tag gefährlicher - wir müssen in Zukunft besser aufpassen. Zumindest kennen wir jetzt einen Schwachpunkt bei den Chrrats - zumindest bei denen, die sich gerade in solche verwandelt haben. Aber ich bin überzeugt davon, dass die anderen Chrrats, die schon lange herumlaufen an ihren Körpern auch eine ähnliche Schwachstelle haben. Wir sollten bei dem nächsten Angriff einmal darauf achten!"

ANGUS
29th January 2004, 12:57
als ich die Augen öffente Sah ich das ich wirklich getroffen hatte - mein Glück war mir hold. Aller dings war da nochwas was ich getroffen hatte nämlich den Umhang von Curuvien der just in dem Moment den Chrrat angegriffen hatte. erhat wohl nich so viel Glück. Zum Glück konnte er sich retten und auch Thranduil konnte gerettet werden. So das es zum Schluß doch gut ausging auch wenn wir alle mehr oder weniger verletzt waren.

Abends wachte dann Thranduil endlich aus seiner Ohnmacht auf. Adular erzählte ihm was passiert war. Und ann dankte Thranduil mir und Curuvien und fragte was wir jetzt tun sollten.

Ich antwortete:" Nun ja da wir ja jetzt nicht mehr so viele sind können wir uns ja wieder dem Auftrag von Adular zuwenden wenn ihr nix dagegen habt. er sagte doch mal das es dafür von Vorteil sei wenn wir nicht soviele sind. Was ist eigentlich mit dem Bogenschützen der in der Krone des Chrrats war als wir ankamen?"

Adular
31st January 2004, 17:48
„Er traf sich mit ein paar anderen Männern, die er wohl kannte und begab sich mit ihnen auf die Reise. Möge Eor ihn bei seinem Auftrag unterstützen, wir müssen uns wieder um unseren kümmern.
Ja ihr könntet recht haben: Vielleicht ist es sogar günstiger, wenn wir nicht so viele sind!
Nun, da wir durch den Kampf mit dem Chrrat fast einen ganzen Tag verloren haben, würde ich mich gerne im Schutz der Dunkelheit im Dorf umsehen. Wer kommt mit und wer bewacht unser Lager?“

Thranduil
31st January 2004, 18:11
Ich benatwortete Adulars Frage, wer mit das Dorf untersuchen wolle: "Ich werde wohl noch ein wenig brauchen, bis ich auf die Beine komme - ich fühle mich noch ein wenig schlapp. Das heisst, ich werde hier bleiben, und denen, die das Dorf untersuchen den Rücken freihalten, falls es nötig sein sollte!
Wenn etwas ungewönliches passieren sollte, werde ich den Schrei eines Kirus zweimal kurz und einmal lang verlauten lassen. Begebt euch dann vielleicht schnellst möglich zu diesem Lager zurück, denn ich habe die Befürchtung, das unser Feuerchen hier wohl eher die Aufmerksamkeit erregt, als ein paar Leute, die ein zerstörtes Dorf untersuchen!"

ANGUS
31st January 2004, 20:47
Nach einem kurzen Gespräch machten wir uns auf um das Dorf zu erkunden. Bloß Thranduil blieb zurück um sich zu erholen und das Lager zu hüten.

Wir gingen die ehemalige Hauptstrasse entlang und kamen zum Dorfplatz.

Plötzlich hörte Adular ein Geräusch. Er hob die Hand und sagte wir solen still sein und lauschen.

Feanor
1st February 2004, 10:47
Plötzlich erstarrten wir, als wir ein Geräusch vor uns hörten, dabei konnten wir nur einige Trümmerhaufen sehen.
Angus, ich warf ihm einen ärgerlichen Blick zu, denn meinen verbrannten Mantel hate ich ihm noch nicht verziehen, schien nichts gehört zu haben, doch Adular wies ihn zurecht leise zu sein.
Vor uns begannen einige Steine sich zu bewegen und man konnte ersticktes Keuchen hören.
Ein Stein rollte den Schutberg runter und aus einem Loch, kaum 20 cm breit, erschien eine alte ausgemergelte Hand.

Adular
1st February 2004, 11:56
Nachdem wir Thranduil und seine Männer zurückgelassen hatten, begaben wir uns im Schutz der Dunkelheit hinab ins Dorf. Hier und da schimmerte noch der rötliche Schein langsam verglühender Holzdächer und warf die ganze Umgebung in ein gespenstisches Zwielicht. Ich wollte gerade den anderen Vorschlagen, das wir uns aufteilen sollten, da meinte ich etwas zu hören. Es war keines der üblichen Geräusche der Nacht, vielmehr ein leises schmerzverzerrtes stöhnen. Ich hob die Hand um den anderen zu signalisieren stehen zu bleiben, dann lauschte ich gebannt.
Es schien direkt aus der halb zerfallenen Hütte schräg neben uns zu kommen! Langsam, nach allen Richtungen die Umgebung sichernd, gingen wir darauf zu. Nun konnten wir es ganz deutlich hören: Ein menschliches Schmerzenstöhnen! Dann hörten wir ein kleines poltern und aus den Trümmern des hinteren Teils taucht eine alte, ausgezehrte Hand auf. Mit zwei Handbewegungen bedeutete ich Curuvien und Angus sich links und rechts der Tür zu postieren, dann wagte ich einen ersten Schritt hinein. Drinnen war es noch finsterer als bisher, so dass ich zunächst nur konturloses Schwarz sah. Dann gewöhnten sich meine Augen an die Umgebung. Ich sah das der hintere Teil des Hauses völlig eingefallen war. Nur die Wand mit der Tür, durch die ich gekommen war, stand noch aufrecht. Ich lauschte wieder um das wimmern genauer zu lokalisieren, da bemerkte ich einen glänzenden dunklen Fleck der unter einem schweren Dachbalken hervorzutreten schien. Vorsichtig, über Trümmer steigend, umrundete ich den Balken und sah was sich dort drunter befand.
Es war ein Mann! Scheinbar ein Greis, wenn mich die Dunkelheit nicht täuschte. Ich hatte in meiner Söldnerlaufbahn schon viele Wunden gesehen, daher spürte ich nur ein leichtes Würgen beim Anblick seiner Verletzungen: Seine gesamte untere Körperhälfte war von dem Balken zerquetscht. Ein Arm lag in unnatürlichem Winkel abgebogen neben ihm und ragte nun aus dem kleinen Loch in der Wand. Aus dem Unterleib sickerte immer noch ein kleines Rinnsal rötlicher Flüssigkeit. Er würde die Nacht nicht Überleben! Ein Wunder das er es bis jetzt geschafft hatte. Vorsichtig näherte ich mich weiter und wisperte leise: „Könnt ihr mich hören? Habt keine Angst, die Chrrats sind verschwunden und wir kommen um euch zu helfen!“ Mit vom Wundfieber bereits getrübten Augen schaute er mich an. Unter stöhnen presste er hervor: „Es waren ...Teufel! Sie kommen ihr... altes Recht ... zu fordern!“ „Wie meint ihr das?“ „Ihr dummer ... Narr. Der Ur..sprung! Sie die ... vor uns ... waren. Noch vor ... den alten ... Rassen.“ „Ihr meint doch nicht wirklich die Chrrats?!“ „... Ich meine ... die... die......“ Mit einem rasselnden Seufzer fiel sein Kopf zur Seite und die Augen starrten nur noch glasig ins leere. Noch immer ganz verwirrt von dem gesagten schaute ich ihn noch kurz an, dann ging ich vorsichtig wieder zu meinen Gefährten.
Kurz schilderte ich ihnen was passiert war, dann schaute ich mich um.

Thranduil
2nd February 2004, 14:48
Als die anderen losgezogen waren, um das Dorf zu untersuchen, löschte ich das Lagerfeuer und begab mich in den Schutz eines naheliegenden Busches, um nicht gesehen zu werden. Ich entzündete ein kleines Feuer, um mich warm zu halten, das aber nur so groß war, dass man es nur sehen konnte, wenn man vor dem Busch stand. Im fahlen Schein untersuchte ich die Wunden, die mir der Chrrat zugefügt hatte.
An einer Stelle, die leicht gerötet war, entdeckte ich ringsrum schwarze Flecken, beinahe wie die, die den Chrrat befallen hatten. Ich dachte, es wäre Dreck und versuchte sie wegzuwischen. Es ging nicht... "Naja, muss ich wohl bei nächster Gelegenheit an einem Bach wegwischen" dachte ich mir
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass das kein Dreck war...
Ich entschloss mich dazu, es den anderen zu zeigen, wenn sie wieder da sein würden.

Ich schaute ein wnig durch die Zweige des Busches, in dem ich saß und lauschte. Kein Laut war zu hören...
Plötzlich sah ich im Geäst eines Baumes kaum 100 Meter von mir entfernt zwei leicht schimmernde Augenpaare. Als ich näher hinblickte, sah ich das da noch mehr waren...
Ich entschloss mich, die anderen zu warnen, und stieß, wie verabredet den Schrei eines Kirus zweimal kurz und einmal lang aus.
Doch anstatt eine Antwort aus dem Dorf von meinen Begleitern zu bekommen, kam eine Anwort aus Richtung der Augen! Hatte da etwa noch jemand dieses Zeichen vereinbart?
Plötzlich konnte ich ein kaum hörbares Rascheln vernehmen und die Augen verschwanden wieder in der Dunkelheit. Ich löschte schnell mein Feuerchen, um nicht aufzufallen, und nahm meinen Bogen zur Hand, stand auf und starrte in die Dunkelheit.
Was würde wohl jetzt passieren?
Hatten meine Begleiter den Warnruf gehört? Hatten sie auch die Anwort aus dem Dickicht vernommen?
Ich war in höchster Alarmbereitschaft - meine Muskeln waren angespannt, der Pfeil angelegt...

Adular
7th February 2004, 15:00
Auch die anderen schienen zu grübeln, was diese Worte wohl bedeuten mögen. Wir wollten uns gerade aufmachen den Rest des Dorfes in Augenschein zu nehmen, da vernahm ich die vereinbarten Kiruschreie. Auch Curuvien und Angus hatten sie sofort gehört und begannen sich schnell umzusehen. Ständig die Umgebung absuchend und jede dunkle Ecke als Deckung ausnutzend kehrten wir so schnell wie möglich zu unserem Lager zurück.
Wir hatten noch keine drei Schritte hinter uns, als ein neuer Kiruruf ertönte. Verdutzt schauten wir uns an und beschleunigten unsere Schritte. Nun hörten wir auch schon immer heftiger werdendes rascheln aus vielen Ecken des Waldes. Gleich hatten wir das Dickicht erreicht. Was würde uns erwarten?