Alamaiis
10th May 2004, 10:52
Langsam ging die Sonne unter und hinterließ am Horizont über dem grünen Wald einen orangenen Schimmer. Abgehetzt und zerschunden hechelte ein Bote ins Schloß, einen dicken Stoß bedruckten Pergaments in den Händen.
„Bringt mich auf dem schnellsten Weg zu Alamaiis!“ rief er den Torwachen schon von weitem zu. Diese erkannten auf einen Blick die Dringlichkeit der Angelegenheit und führten den Boten durch die Gassen zum Schloß. Dort übergaben sie den Boten an die Thronwache und machten sich auf den Weg zurück, um ihre Schicht fortzusetzen.
Im Thronsaal angekommen, hastete der Bote zu seinem Herrscher und brachte gerade noch eine vernünftige Begrüßung zustande, bevor es aus ihm heraussprudelte:
„Herr, viele wichtige Dinge sind geschehen. Ich habe alles an Wissen aufgesammelt, was ich bekommen konnte. Es ist unglaublich! Niemals zuvor hat es so etwas gegeben. Die Hafenstädte, in denen ich war, sind in Aufruhr. Alle Wachen vernachlässigen ihre Pflichten...“
„Haltet ein und schöpft etwas Luft. Bis jetzt konnte ich keinen Sinn aus Euren Ausführungen entnehmen. Bitte setzt Euch hier zu mir und nehmt einen Schluck Wasser, bevor Ihr fortfahrt.“ unterbrach ihn Alamaiis.
Nach einem kurzen Schluck frischen Wassers und einem tiefen Durchatmen begann der Bote erneut und berichtete seinem Herrn alles, was er in der kurzen Zeit herausfinden konnte. Es war ein Schiff über das große Meer gekommen und hat Nachrichten aus anderen Welten mit sich gebracht. In Bremen, der Heimstatt des Alamaiis, hat der große Ritter Schaaf seine Mannen zu einem vernichtenden Sieg über die Anhänger des üblen Burschen Hoeneß geführt. Die Stadt wurde anschließend von einem grün-weiß-orangenen Heer belagert und sämtliche Vorräte an alkoholischen Getränken wurden niedergemacht. Als die Helden schließlich heimkehrten aus der Höhle des bayrischen Löwen, wurde ihnen ein Empfang bereitet, der seinesgleichen sucht.
Die beiden beratschlagten noch eine Weile und anschließend begab sich Alamaiis an seinen Schreibtisch. Er fertigte 6 Depeschen an, welche sofort den anderen Herrschern auf Alirion überbracht werden sollten, welche ebenfalls ihre Wurzeln in der sagenumwobenen Stadt Bremen hatten. Glücklich und zufrieden verkündete er seinem Volk, dass heute ein besonderer Feiertag sei und alle Arbeit ruhen solle. Die Tavernen bekamen den Auftrag, alle Getränke frei auszuschenken und die Sperrstunde Dungerions wurde für die nächste Woche aufgehoben.
„Bringt mich auf dem schnellsten Weg zu Alamaiis!“ rief er den Torwachen schon von weitem zu. Diese erkannten auf einen Blick die Dringlichkeit der Angelegenheit und führten den Boten durch die Gassen zum Schloß. Dort übergaben sie den Boten an die Thronwache und machten sich auf den Weg zurück, um ihre Schicht fortzusetzen.
Im Thronsaal angekommen, hastete der Bote zu seinem Herrscher und brachte gerade noch eine vernünftige Begrüßung zustande, bevor es aus ihm heraussprudelte:
„Herr, viele wichtige Dinge sind geschehen. Ich habe alles an Wissen aufgesammelt, was ich bekommen konnte. Es ist unglaublich! Niemals zuvor hat es so etwas gegeben. Die Hafenstädte, in denen ich war, sind in Aufruhr. Alle Wachen vernachlässigen ihre Pflichten...“
„Haltet ein und schöpft etwas Luft. Bis jetzt konnte ich keinen Sinn aus Euren Ausführungen entnehmen. Bitte setzt Euch hier zu mir und nehmt einen Schluck Wasser, bevor Ihr fortfahrt.“ unterbrach ihn Alamaiis.
Nach einem kurzen Schluck frischen Wassers und einem tiefen Durchatmen begann der Bote erneut und berichtete seinem Herrn alles, was er in der kurzen Zeit herausfinden konnte. Es war ein Schiff über das große Meer gekommen und hat Nachrichten aus anderen Welten mit sich gebracht. In Bremen, der Heimstatt des Alamaiis, hat der große Ritter Schaaf seine Mannen zu einem vernichtenden Sieg über die Anhänger des üblen Burschen Hoeneß geführt. Die Stadt wurde anschließend von einem grün-weiß-orangenen Heer belagert und sämtliche Vorräte an alkoholischen Getränken wurden niedergemacht. Als die Helden schließlich heimkehrten aus der Höhle des bayrischen Löwen, wurde ihnen ein Empfang bereitet, der seinesgleichen sucht.
Die beiden beratschlagten noch eine Weile und anschließend begab sich Alamaiis an seinen Schreibtisch. Er fertigte 6 Depeschen an, welche sofort den anderen Herrschern auf Alirion überbracht werden sollten, welche ebenfalls ihre Wurzeln in der sagenumwobenen Stadt Bremen hatten. Glücklich und zufrieden verkündete er seinem Volk, dass heute ein besonderer Feiertag sei und alle Arbeit ruhen solle. Die Tavernen bekamen den Auftrag, alle Getränke frei auszuschenken und die Sperrstunde Dungerions wurde für die nächste Woche aufgehoben.